Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
462.077
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung vom Anwalt erhalten!

Kostenlose Einschätzung starten
Bearbeitung durch erfahrene Anwälte
Bundesweite Mandatsbearbeitung
Rückruf erfolgt noch heute.
KEINE KOSTEN

Arbeitgeber akzeptiert fristlose Kündigung eines Arbeitnehmers nicht


17.03.2017 18:49 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe mein Arbeitsverhältnis nach mehr als einjähriger Krankheit fristlos gemäß § 626 aus gesundheitlichen Gründen gekündigt. Ein aktuelles Attest bescheinigt mir, dass ich nicht mehr an meinem alten Arbeitsplatz arbeiten darf. Die Kündigung habe ich sofort nach erhalt des Attestes ausgesprochen.

Mein Arbeitgeber will meine fristlose Kündigung nicht akzeptieren. Daher meine Fragen:

1. Welche Frist (Gericht) muss ein Arbeitgeber beachten, wenn er eine fristlose Kündigung seines Mitarbeiters gemäß § 626 BGB nicht anerkennen will.
2. Welche Rechtsgrundlage gilt in diesem Fall.

Mir ist nur der umgekehrte Fall bekannt, dass ein Arbeitnehmer dies gem. §§ 4 Satz 1, 13 Abs. 1 Satz 2 KSchG innerhalb von 3 Wochen tun muss.
17.03.2017 | 20:03

Antwort

von


1513 Bewertungen
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Ratsuchender,


die Kündigung ist eine einseitige, empfangsbedürftige Willenserklärung, die mit - nachzuweisendem- Zugang wirksam ist. Auf die Akzeptanz des Empfängers kommt es darher nicht an.


Die von Ihnen genannte Drei-Wochen-Frist gilt für eine Kündigungsschutzklage eines Arbeitnehmers, greift hier nicht. Der Arbeitgeber kann Sie daher nicht zur Weiterarbeit zwingen, bzw. verklagen.


Der Arbeitgeber kann dann nur nach §§ 275 IV, 280 I, 283 BGB Schadensersatz verlangen; die Verjährungsfrist beträgt drei Jahre, sofern nicht vertragliche oder tarifvertragliche (kürzere) Ausschlussfristen gelten.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Nachfrage vom Fragesteller 17.03.2017 | 21:17

Kurze Verständnis-Nachfage zu Nr. 1: Eine fristlose Kündigung nach § 626 BGB kann also nicht im Nachhinein vom Arbeitgeber als unwirksam vor dem Arbeitsgericht erklärt werden?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.03.2017 | 21:49

Sehr geehrter Ratsuchender,


nein, der Arbeitgeber kann es nicht nachträglich als unwirksam erklären; diese Feststellung obiegt allein dem Arbeitsgericht, nicht dem Arbeitgeber.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

ANTWORT VON

1513 Bewertungen

Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
Web: www.rechtsanwalt-bohle.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Familienrecht, Zivilrecht, Baurecht, Miet und Pachtrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 56169 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Das hat mir sehr geholfen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Ich konnte meinen bereits selbst vorab persönlich recherchierten Rechtsstandpunkt über die Antwort fantastisch bestätigt bekommen, und fühle mich jetzt viel gelassener und kann klare Strategien treffen. ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Sehr ausführliche und zielgenaue Antwort. Bis auf 2 Fachbegriffe (ZPO und Drittwiderspruchsklage) alles verständlich für einen Laien. ...
FRAGESTELLER