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Anzeige wegen Unterschlagung???


13.11.2004 18:47 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

vor einiger Zeit kam eine Bekannte zu mir, um sich von uns Geld auszuleien, da angeblich Ihre Kontokarte auseinnder gebrochen war. Wir gaben Ihr ( dies war im Juli 04) 50 € , mit der Bitte , dieses Geld bis in 1 Woche wieder an uns zurück zu zahlen. Leider gescha dies nicht und somit habe ich Sie mehrmals in Ihrer Wohnung besucht, um mein Geld wieder zu bekommen. Ich wurde aber immer wieder vertröstet. Letzte Woche , habe ich die Dame zufällig auf der Strasse getroffen. Sie hat mich ignoriert. Ich habe Sie auf das Geld angesprochen. Ihr Kommentar dazu war, Sie wüsste nicht wovon ich rede. Es gibt Zeugen, die gesehen haben, wie sie das Geld von mir erhalten hat. Ich bin nun ziemlich " sauer" und denke ich muss mir das nicht bieten lassen. Kann ich gegen diese Person eine Anzeige wegen Betruges oder Unterschlagung tätigen??
Über eine baldige Antwort würde ich mich freuen,

Herzliche Grüße
*****

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Sehr geehrte Frau *****,

selbstverständlich haben Sie als als Opfer das Recht, die Unterschlagung zur Anzeige zu bringen. Dies können Sie entweder direkt auf der nächstliegenden Polizeiwache oder bei der für Sie zuständigen Staatsanwaltschaft machen.

Um zu vermeiden, dass postwendend gegen Sie Strafanzeige wegen übler Nachrede, vortäuschens einer Straftat o.ä. durch die Person erstattet wird, wäre es ggf. zweckmäßig, die Zeugen gleich zu benennen.

Ich bin grundsätzlich dafür, der Justiz eine Möglichkeit einzuräumen, Straftäter zu bestrafen!

Gleichwohl möchte ich darauf hinweisen, dass die Staatsanwaltschaft bei einem Schaden von "nur" EUR 50,00 möglicherweise das ganze Verfahren einstellt. Wenn Sie auf die Möglichkeit der Privatklage verwiesen werden (hierbei übernehmen Sie die Aufgabe des Staatsanwaltes), würde ich aufgrund des verbundenen Kostenrisikos davon abraten.

Viel mehr als moralische Genugtuung ist erfahrungsgemäß auch nicht zu erwarten. Denn wenn die Person so klamm ist, dass sie sich von Ihnen die EUR 50,00 "borgen" musste, dann kriegen Sie diesen Betrag auch nicht durch einen Prozess und anschließende Zwangsvollstreckung wieder.

Aus diesem Grund würde ich - egal wie das Strafverfahren ausgeht - keine weiteren Schritte veranlassen, da die Durchsetzung sich nicht wirtschaftlich für Sie lohnt. Die einzige für Sie auch wirtschaftliche Interessante Lösung wäre es, wenn die Einstellung unter der Auflage der Rückzahlung erfolgen würde bzw. wenn die Person vom Gericht im Wege des Täter-Opfer-Ausgleichs verpflichtet würde, den Betrag an Sie zurückzuzahlen.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -
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