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Anzeige wegen Betrug nach Beendigung der Geschäftsführer Tätigkeit


| 04.11.2014 17:19 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Johannes Kromer



Die GmbH wurde von zwei GF geführt.
Geschäftsführer A ist der Gründer der Firma und hält 80%. GF B wurden 20 % übertragen sowie die Aufgabe des technischen Geschäftsführers. Im Innenverhältniss war klar geregelt das GF B keine Zahlungen anweisen durfte auch besaß dieser keine Bankkarten und Kreditkarte von der Firma. Wenn GF B was für die Firma angeschafft hat wurde das erst privat Bezahlt und dann durch einreichen der Beleg vom GF A zurückgezahlt.

Nach einigen Jahren der Zusammenarbeit verlässt GF B das Unternehmen und gibt seine Gesellschafteranteile an GF A zurück.
Nach Trennung reicht GF A Klage bei Gericht ein; und zwar soll GF B die GmbH Betrogen haben da angeblich viele der eingereichten Belege zu Unrecht von der GmbH erstattet wurden da GF A die Zahlungen ohne Prüfung angewiesen habe.
Hierbei werden auch Kaufbelege/Quittungen aus Jahren benannt, wo von beiden GF schon unterzeichnete Bilanzen vorliegen.

Meine Fragen sind:

Bedeutet die Unterschrift auf der Bilanz nicht das die Zahlungen geprüft sein müssen? und wenn GF A sagt er habe der Zahlungen nicht geprüft ist es dann nicht so, dass er in beiden Fällen seiner Sorgfaltsplicht nicht nachgekommen ist? In wie weit kann hier überhaupt Betrug von GF B vorliegen? Da alle Rückzahlungen mit Belegen erfolgt ist so das eine Prüfung für GF A immer möglich war
Sehr geehrter Fragesteller,

Für eine Beantwortung Ihrer Anfrage sind noch weitere Informationen erforderlich, die Sie mir gerne per Mail (info@rechtsanwalt-kromer.de) zukommen lassen können.
Zunächst ist zu klären, ob hier von einem Strafverfahren („Anzeige") die Rede ist, oder –was ich vermutet – einer Schadensersatzklage der GmbH gegen den ehemaligen Geschäftsführer aufgrund Verletzung der Geschäftsführerpflichten und ggf. deliktischen Handelns.
Der Ansatzpunkt für einen Betrug im strafrechtlichen Sinne unterscheidet sich nämlich teilweise sehr deutlich von einer Verletzung der Geschäftsführerpflichten oder einer Verletzung der Treuepflichten als Gesellschafter.
Selbstverständlich kann auch ein Betrug vorliegen, obwohl die Auszahlungen genehmigt wurden, nämlich dann, wenn z.B. über entscheidungserhebliche Tatsachen getäuscht wurde.
Daher wäre ein Scan der Klageschrift äußert hilfreich. Denn können Sie mir gerne vertraulich per E-Mail zukommen lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 04.11.2014 | 20:17

per Email beantwortet

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.11.2014 | 20:44

Ich habe Ihre Mail erhalten und werde in Kürze hierauf antworten.

Bewertung des Fragestellers 06.11.2014 | 05:59


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"Ausführliche und verständlich Beratung. Würde mich an Herr Kromer jederzeit wieder wenden. Vielen dank "