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Anwaltswechsel: Ist mein Anwalt zu schlecht um ihn zu dulden?


| 27.12.2009 03:05 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas M. Boukai



Ich brauche einen Rat, da ich mit Anwälten bisher kaum zu tun hatte, und insofern mir die Erfahrung fehlt um die Situation richtig einzuschätzen.

Hier ist meine Geschichte. Im Juni wurde ich in einer Diskothek grundlos von Türstehern verprügelt und dann auf die Straße rausgeschmissen. Grundlos, weil ich mit keinem Gast in Streit verwickelt war, und mein Verhalten gegenüber keiner Person irgendwie beleidigend war. Das letzte worauf ich mich erinnere, war dass ich am Rande der Tanzfläche tanzte. Ein paar Minuten später fand ich mich geschlagen auf der Strasse wieder. Ich erlitt starke Körperverletzungen. Noch in der Nacht habe ich eine Anzeige bei der Polizei erstattet. Dabei habe ich angegeben, dass ich von zwei Türstehern geschlagen wurde.

Die zwei Freunde die mit mir in Disko waren, hatten den Streit nicht miterlebt. Nichtsdestotrotz konnten Sie mir diesbezüglich viele wertvolle Erinnerungen weitergeben. Ich habe diese Informationen mit meinen eigenen Erinnerungen verknüpft und das alles in einem ausführlichen fünfseitigen Bericht am nächsten Tag protokoliert.
Ein paar Tage später habe ich mich auf die Suche für einen Anwalt gemacht. Ich habe einige Anwälte angeschrieben, die sich auf dem Gebiet Strafrecht spezialisieren.

Einer jungen (frisch aus der Uni) motivierten Anwältin musste ich absagen, da ich der Einschätzung war, dass Sie nicht genug Erfahrung hat. Ich hielt mein Fall für ziemlich kompliziert und wollte nicht, dass ich als „Versuchskaninchen“ der jungen Anwältin diene. Ich habe eine Rechtschutzversicherung, insofern hatte ich die Auswahl. Am Ende entschied ich mich für einen Fachanwalt -- Herrn Mayer (Name geändert).

Wir haben uns getroffen, kurz den Fall besprochen. Meinen Bericht fand er toll, meinte aber dass wir bis Akteneinsicht kaum etwas machen können.

6 Wochen nach der Anzeigeerstattung meldete bei mir KriPo telefonisch an. Während unseres kurzen Gespräches fand ich heraus, dass KriPo vielen wichtigen Informationen nicht bewusst war. Ich fragte meinen Anwalt, was er davon hält, dass ich meinen fünfseitigen Bericht an die Polizei schicke. Er meinte, dass sei eine gute Idee und bat mir an, dass ich den Dokument ihm zur Kontrolle noch mal schicke, dass er ihn noch mal durchliest, wenn nötig korrigiert, und an die KriPo weiterleitet. So habe ich das auch gemacht.

Dann passierte lange Zeit nichts. Ich habe bei Herrn Mayer in Abständen von 3 - 4 Wochen nachgefragt ob es irgendwelche Neuigkeiten gebe. Niemals, hatte er zügig geantwortet. Ich musste immer 2-3 mal anrufen (da er fast nie tel. erreichbar ist, sprach ich mit seiner Sekretärin). oder anschreiben, bis er dann, zwei Woche später, ein wenig genervt reagierte. Einmal hat er mir eine Email geschickt, wo er mich mit einem Druckerpapierlieferanten verwechselte. Ich antwortete freundlich, dass ich wohl kaum ihm mit Druckerpapier helfen kann, würde aber gern über den Stand der Sache einen Update bekommen. Es war schon wieder ein Monat her. Meine Email ignorierte er einfach. Ich wartete auf die Reaktion 10 Tage und dann schrieb ihm einen Brief, wo ich klar stellte, dass ich der Meinung bin, dass ich, als sein Mandat, ein wenig mehr Aufmerksamkeit seinerseits verdiene.

Noch ein Monat verging. Wieder musste ich das übliche Ritual wiederholen: 2 Mal anschreiben und 1 Mal anrufen, erst dann reagierter der Anwalt und meinte, ach ja, er wollte mich schon längst anrufen, mein Prozess wurde nämlich eingestellt: mangels an Beweisen und angesichts der widersprechenden Angaben. Er habe aber schon den Einspruch angelegt.

Ich war außer sich. Ich schrieb ihm einen emotionalen Brief, wo ich noch mal wiederholte wie wichtig es für mich ist, die Täter zu Rechenschaft zu ziehen. Ich werde die Spuren der Verletzungen das ganze Leben tragen müssen. Ich hatte zum wiederholten Mal seine Anstellung zur Kommunikation direkt kritisiert. Wie kann es sei, fragte ich, dass ich über solche wichtige Updates erst nach mehrmaligen Nachfragen erfahre?

Auf den Brief folgte keine Antwort.

Ich studierte das offizielle Schreiben von KriPo, wo einige Erklärungen für die Einstellung dargeboten wurden. Laut KriPo hatte der Türsteher Hakan Türemci (Name geändert), der am Abend, angeblich, als einziger Türsteher in der Disko arbeitete, behauptet: er habe mich nicht geschlagen. Zwei Mädel an der Kasse haben es auch bestätigt. Daraufhin schrieb ich einen zweiten Brief an meinem Anwalt. Ich erklärte, dass ich vieles in der KriPo-Arbeit und deren Schlussfolgerungen nicht nachvollziehen kann. Ich konnte nicht erklären warum meine Freunde, die wichtige Informationen hatten, nicht befragt wurden. Ich habe alle Besorgnispunkte klar aufgelistet und bat Herrn Mayer um einen Kommentar. Außerdem, fragte ich den Anwalt, ob er meinen fünfseitigen Bericht an die Polizei, wie abgesprochen, verschickt hat.

Auf den Brief folgte keine Antwort.

Zwei Tage später rief ich KriPo. Mehr als halbe Stunde sprach ich mit dem Kommissar Schmidt (Name geändert), der meinen Fall betreut hat. Ich habe mich gewundert, warum die Ermittler starke Indizien, die ich in meinem 5‐Seitigen Bericht dokumentiert habe, nicht verfolgt haben. Herr Schmidt antwortete, dass er über einen solchen Bericht zum ersten Mal hört.

Ich schrieb nun den dritten Brief an meinen Anwalt. Ich berichtete über mein Gespräch mit KriPo Kommissar. In Fettschrift bat ich ihn wiederholt mir zu bestätigen oder widerlegen, dass er den Bericht an KriPo weitergeleitet hat. Ich fragte ihn, ob er jeweils Herrn Schmidt angerufen hat, die Kontaktinformationen habe ich ja ihm noch im August gegeben. Außerdem bat ich Herrn Mayer mich über die Fristen für die Einreichung verschiedener Klagen aufzuklären.
Tag später. Rief mich seine Sekretärin an. Herr Mayer ist jetzt gerade geschäftlich unterwegs und konnte nicht anrufen, sagte sie. Allerdings bat er sie mir auszurichten, dass ich mir keine Sorgen machen soll, alles werde gut. Ich bedankte mich für den Anruf bei der Sekretärin, sagte ihr aber gleich, dass ich einen solchen Anruf auf keinem Fall als Ersatz für die Anwaltsantwort gelten lasse und auf die Reaktion von Herrn Mayer warte.

Nun warte ich schon seit zwei Wochen.

Ich habe meine Rechtschutzversicherung kontaktiert und über die Möglichkeit der Anwaltswechsel nachgefragt. Der Berater am Telefon, meinte, beim Wechsel, werde ich wohl viele Anwaltsgebühre selbst tragen müssen, da die Versicherung zwei Mal für die gleiche Leistungen nicht zahlt. Außerdem, fügte er hinzu, dass die Güte des Anwaltes oft mit Prozesserfolg oder Misserfolg sichtbar ist. Und auf die einzelne Arbeitsgewohnheit würde er weniger Wert legen.

Es sieht so aus, dass Herr Mayer meinen Bericht an KriPo aus für mich nicht erklärbaren Gründen (Schlampigkeit?) einfach nicht weitergeschickt hat. Als Folge wurde Prozess eingestellt. Auch wenn der Prozess sich wiederbeleben lässt, wird es mir einige Monate Zeit und unnötige Gebühren kosten. Ich mag meinen Anwalt nicht. Bei uns stimmt die Chemie nicht mehr. Er ignoriert meine Anfragen und schenkt mir, seinem Mandanten, der ihn bezahlt, nicht mal kleinsten Respekt. Zumindest habe ich ein solches Gefühl.

Nun meine Frage. Nachdem Sie das Alles über meinen Anwalt gelesen haben, würden Sie mir einen Anwaltswechsel empfehlen? Ist es für Fachanwälte normal, dass sie erst eine Woche später auf die Anfragen reagieren? Wie soll ich bei einem Anwaltswechsel vorgehen, damit ich Herrn Mayer so wenig wie möglich an Gebühren zahle. Er habe ja meinen Auftrag nicht erfüllt, obwohl er dass versprochen hat. Haftet er überhaupt für solche Unterlassung? Welche Summen kann ich ungefähr von ihm als Gebühre erwarten?

Nun bin ich gespannt auf ihre Meinungen und Ratschläge

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
aufgrund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des gesetzten Mindestgebotes wie folgt.

Der Anwalt und auch Fachanwalt betreibt sein Geschäft mit Gewissenhaftigkeit und ohne schuldhaftes Zögern. Wichtige Schriftsätze, etc. sind umgehend zu verfassen und zu versenden. Der Mandant ist stets über den Fortgang in der Sache zu unterrichten. Die Gebühren richten sich nach RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz). Dort ist auch geregelt, für welche Tätigkeit welche Gebühr anfällt. Sofern die jeweilige Tätigkeit erbracht wurde, ist die Gebühr entstanden.

Der Umfang der Tätigkeit des Rechtsanwaltes richtet sich nach dem von Ihnen gegebenen Auftrag. Hieraus folgen dann bei Tätigkeit auch die Gebühren. Aus Ihrer Schilderung geht leider bisher nur die Vertretung in der strafrechtlichen Angelegenheit hervor. Hier gelten Rahmengebühren (von bis), somit kann hier kein Zahl mitgeteilt werden, da der Anwalt nach Umfang der Angelegenheit innerhalb des Gebührenrahmens die einzelnen Beträge festlegt (nach Aufwand und Schwierigkeit). Dies ist allerdings erst nach umfassender Kenntnis aller Begebenheiten in der Sache und Aktenkenntnis möglich. Ihr Rechtschutzversicherer kann Ihnen hierzu nähere Auskunft erteilen.

Sofern Sie unzufrieden sein sollten, so können Sie jederzeit den Anwalt wechseln. Bisher entstandene Gebühren sind jedoch grundsätzlich fällig und zu bezahlen. Hat Ihr Rechtschutzversicherer denn auch für die Vertretung in der Strafsache (Strafantrag/Strafanzeige) Deckung erteilt? Sofern Sie das Mandat kündigen, schreiben Sie Ihre Gründe (keine Weitergabe Ihrer Stellungnahme, etc.) dazu.

Die Staatsanwaltschaft ist Herrin des Ermittlungsverfahrens. Die Polizei selbst kann ein Verfahren nicht einfach einstellen. Es müsste also eine entsprechende Einstellungsverfügung des zuständigen Staatsanwalts vorliegen. Gegen diesen kann Rechtsmittel eingelegt werden.

Unterscheiden Sie das strafrechtliche Verfahren und Ihre zivilrechtlichen Ansprüche. Das Strafverfahren dient alleine der Verfolgung der Straftat. Einen finanziellen Vorteil erlangen Sie hierdurch nicht. Ihre Ansprüche auf Schmerzensgeld, evt. Rente, etc. gegenüber dem Täter können zwar im Rahmen des Adhäsionsverfahrens auch vor dem Strafgericht, wenn ein Strafverfahren gegen den Täter durchgeführt wird, aber auch vor dem Zivilgericht verfolgt werden. Sie haben hier die Wahl. Sofern die Strafsache von der Justiz nicht mehr weiter verfolgt werden sollte, hindert dies nicht an der Geltendmachung vor dem Zivilgericht. Dieses entscheidet unabhängig.

Sie geben an Opfer einer Straftat zu sein und die Folgen ein Leben lang tragen zu müssen. Dann haben Sie unter Umständen Ansprüche nach OEG. Wenden Sie sich an das an Ihrem Wohnsitz gelegene Versorgungsamt und stellen Sie einen entsprechenden Antrag

Ich hoffe Ihre Fragen zufrieden stellend beantwortet zu haben.
Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.
Bitte beachten Sie, dass die Antwort auf Ihren Angaben beruht und sich die rechtliche Beurteilung des Sachverhaltes nur bei Kenntnis aller Details der Sache vollumfänglich und sicher treffen lässt.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas M. Boukai
- Rechtsanwalt -
- Fachanwalt für Strafrecht -

Nachfrage vom Fragesteller 27.12.2009 | 12:51

Sehr geehrter Herr Boukai,

Vielen Dank für Ihre ausführliche Antwort. Eine Frage blieb allerdings unbeantwortet.

1.)Haftet mein Anwalt dafür, dass er meine Stellungnahme nicht weitergeleitet hat? So, wie es jetzt aussieht, wird er mir wohl u.a. auch die Rechnung für die „Wiederbelebung des Prozesses“ vorliegen, wobei er mit seiner schlechten Arbeit für die Einstellung beigetragen hat. Einem Anwalt soll es doch bewusst sein, dass, wenn er die Interessen der Mandanten grob missachtet, dann verdient er auch keine Gage, nicht wahr?

Darf ich Sie bitten mir auch die folgenden zwei Punkte näher zu erörtern?

2)Wie funktioniert eine solche Kündigung technisch? Verfasse ich sie in einem formlosen Brief und schicke dann per Post/Fax/Einschreiben? Soll ich meine Ansprüche aus der ersten Frage gleich angeben?

3) Vielleicht hat der Anwalt Einiges vorgearbeitet. Da ich ihn für seine Arbeit bezahle, ist es üblich, dass er mir einige Dokumente, Ergebnisse seiner Arbeit weiter gibt? Wenn ja, wonach wäre sinnvoll zu fragen?

Mit freundlichen Grüßen

ZugZwang

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.12.2009 | 13:47

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

grundsätzlich haftet auch der Anwalt, wenn durch Fehlverhalten dem Mandanten ein Schadenentstanden sein sollte. Das Fehlverhalten des Anwaltes muss (nachgewiesen) ursächlich für einen tatsächlichen Schaden (der nachzuweisen wäre) sein.
Die Einstellung des Strafverfahrens an sich stellt in meinen Augen keinen bezifferbaren Schaden dar. Sofern noch form- und fristgerecht Rechtsmittel eingelegt wurde sowieso nicht. Allenfalls bezüglich etwaiger Mehrkosten (Gebühren) könnte hier dann eventuell ein Schaden bejaht werden, mit der Konsequenz, dass diese im Rahmen des Schadenersatzes praktisch nicht zu zahlen wären.

Letztlich können Sie zivilrechtliche Ansprüche auch vor dem Zivilgericht, unabhängig vom Strafverfahren, geltend machen. Entscheidend ist bezüglich der Gebühren und etwaigem Schadenersatz der tatsächliche Auftrag (Adhäsionsverfahren, wie bereits in der ersten Antwort beschrieben oder nur Strafantrag).

Kurz: Für die tatsächlich ebrachte Leistung besteht auch ANspruch auf Zahlung der Gebühren. Wenn ein Schaden aufgrund nachweisbarem Fehlverhaltens entstanden sein sollte (etwa zusätzliche Gebühren, etc., die normal nicht so angefallen wären) wäre dies ein zu ersetzender Schaden.

Grundsätzlich sieht der Betreiber der Plattform es nicht vor, dass über die Nachfragefunktion weitere Fragen gestellt werden. Daher nur in der gebotenen Kürze.

Das Mandatsverhältnis kann jederzeit formlos gekündigt werden, also auch mündlich. Es empfiehlt sich jedoch ein Schreiben aufzusetzen . DIeses können Sie auch per Fax zu senden.

Grundsätzlich ist der Anwalt berechtigt die Handakte bis zur Zahlung seiner (begründeten) Gebühren zurückzubehalten.

§ 50 BRAO
(3) Der Rechtsanwalt kann seinem Auftraggeber die Herausgabe der Handakten verweigern, bis er wegen seiner Gebühren und Auslagen befriedigt ist. Dies gilt nicht, soweit die Vorenthaltung der Handakten oder einzelner Schriftstücke nach den Umständen unangemessen wäre.
(4) Handakten im Sinne der Absätze 2 und 3 dieser Bestimmung sind nur die Schriftstücke, die der Rechtsanwalt aus Anlaß seiner beruflichen Tätigkeit von dem Auftraggeber oder für ihn erhalten hat, nicht aber der Briefwechsel zwischen dem Rechtsanwalt und seinem Auftraggeber und die Schriftstücke, die dieser bereits in Urschrift oder Abschrift erhalten hat.

§ 17 BORA
Wer die Herausgabe der Handakten (§ 50 Abs. 3 und 4 Bundesrechtsanwaltsordnung)
verweigert, kann einem berechtigten Interesse des Mandanten auf Herausgabe dadurch
Rechnung tragen, dass er ihm Kopien überlässt, es sei denn, das berechtigte Interesse
richtet sich gerade auf die Herausgabe der Originale. In diesem Fall darf der
Rechtsanwalt anbieten, die Originale an einen von dem Mandanten zu beauftragenden
Rechtsanwalt zu treuen Händen herauszugeben, wenn damit dem berechtigten
Interesse des Mandanten Rechnung getragen wird.

Für die weitere Bearbeitung genügt das Aktenzeichen bei der Justiz sowie die ärztlichen Befunde, etc. über Ihre Verletzungen. Ein anderer Anwalt könnte sich über die Akteneinsicht bei der Justiz ein Bild über die Angelegenheit und die zivilrechtlichen Ansprüche machen.

Vereinbaren SIe doch einfach noch einmal einen persönlichen Besprechungstermin mit Ihrem Anwalt und versuchen Sie die Sache einvernehmlich zu klären. Fruchtet dies nicht, so können Sie jederzeit das Mandat kündigen.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas M. Boukai
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

Bewertung des Fragestellers 27.12.2009 | 14:16


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