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Anwaltshonorar zusätzlich zum Scheidungsverfahren


19.09.2004 15:55 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht



Hallo,
Ich habe einen Rechtsanwalt damit beauftragt, mich bei meiner Ehescheidung zu vertreten weil ich einen Gerichtstermin hatte und hier Anwaltszwang besteht. Eine Prozeßvollmacht habe ich ihm unterschrieben. Weitere Vereinbarungen wurden nicht getroffen.

Im Zuge des Verfahrens tauchte die Frage nach der Auseinandersetzung über das gemeinsame Einfamilienhaus auf. Es war nicht in meinem Interesse, meinen Hausanteil zu diesem Zeitpunkt zu verkaufen. Mein Anwalt meinte aber, ich müsse das tun, wenn ich geschieden werden wolle. Ich ging deshalb davon aus, dass dies zur Ehescheidung gehört und auch die Anwaltstätigkeit dafür nicht gesondert abgerechnet wird. Im Schriftverkehr wurde der Hausverkauf auch unter "Ehesache" geführt.

An den Vertragsverhandlungen war er beteiligt, weil der Rechtsanwalt meiner Frau den Schriftverkehr über ihn abgewickelt hat. Uneinigkeit gab es dabei lediglich wegen des Übergabezeitpunkts für das Haus. Mein Anwalt hat ca. 7 Briefe Geschrieben und zweimal mit mir telefoniert. Beim Notartermin war ich überrascht, dass er erschien. Dies war weder vereinbart noch angekündigt worden. Ich ging immernoch davon aus, dass auch der Notarvertrag zum Scheidungsverfahren gehört und freute mich über die Aufmerksamkeit meines Rechtanwalts.

Anschließend bekam ich eine Honorarabrechnung für "Auseinandersetzung der BGB-Gesellschaft" nach BRAGO 7,5/10 Geschäftsgebühr, 7,5/10 Besprechungsgebühr und 15/10 Vergleichsgebühr - knapp 5000 Euro. Auf meine Frage hat er mich dann darüber aufgeklärt, daß der Verkauf meines Hausanteils nichts mit dem Scheidungsverfahren zu tun hat.

Ich hätte dem Hausverkauf zu diesem Zeitpunkt nicht zugestimmt, wenn ich gewusst hätte, daß es für das Scheidungsverfahren nicht notwendig ist. Anwaltliche Hilfe für den Verkauf war für mich völlig unnötig und ich hätte seine Tätigkeit nicht akzeptiert, wenn ich gewusst hätte, dass dadurch hohe Kosten außerhalb des Scheidungsverfahrens entstehen.

Nach meiner Auffassung hat der Rechtsanwalt ohne Auftrag gehandelt. Das Honorar, das ihm eventuell trotzdem zusteht stellt für mich einen Schaden dar, den er durch seine falsche Beratung verursacht hat.

Muss ich dem Rechtsanwalt trotzdem Honorar für seine Tätigkeit außerhalb des Scheidungsverfahrens zahlen, wenn ja, in welcher Höhe?

Vielen Dank
Sehr geehrter Ratsuchender,

offline habe ich Ihre Frage ausführlich in WORD bearbeitet, doch als ich sie hier gerade einfügen wollte, ist mein PC abgestürzt.
Als ich ihn wieder hochfuhr, war der ganze Text weg.
Die nochmalige Formulierung dauert sicherlich länger als die mir noch zur Verfügung stehenden 22 Minuten.
Ich mache es hier daher kurz und bitte Sie, für weitere Fragen mich direkt anzumailen.

Es trifft einerseits zu, dass das Verfahren für den Hausverkauf nichts mit dem Scheidungsverfahren zu tun hat. Dennoch gehört es mit zur Ehesache. Es ist bei der Gebührenberechnung daher zutreffend, einen eigenen Streitwert zu berechnen, der aus dem Kaufpreis gebildet wird.

Ob auch eine Vergleichsgebühr angefallen ist, kann ich nicht abschätzen. Notwendig wäre ein Entgegenkommen beider Parteien aufeinander. Um dies zu beurteilen, müsste ich den Sachverhalt noch genauer kennen.

Zur Kernfrage:
Es gibt vielfältige Möglichkeiten, eine Immobilie bei der SCheidung zu behandeln. Man kann sie verkaufen (wie hier geschehen), ein Ehepartner kauft dem anderen den Anteil ab oder zahlt für das weitere Wohnen ein Nutzungsentgelt. Welches Procedere hier das richtige war, kann ich wegen mangelnder Sachverhaltskenntnisse nicht beurteilen.


Für Rückfragen und weitere Informationen stehe ich Ihnen wie gesagt selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Michaela Albrecht
Rechtsanwältin

Elbestraße 33 64390 Erzhausen
Fon +49 +6150 961 994
Fax +49 +6150 961 995

info@albrecht-rechtsanwaeltin.de
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