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Anteils Kündigung


20.12.2014 05:14 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Johannes Kromer



Hallo,

ich war Gesellschafter einer GmbH und habe meine Anteile Anfang des Jahres gekündigt. Durch die Kündigung der Anteile ruht mein Stimmrecht.
Die Gesellschaft hat mir mitgeteilt, dass bezüglich meiner Auszahlung der Stammeinlage im Dezember Stellung genommen wird. Ich habe bereits diesbezüglich Mitte Dezember schriftlich nachgehackt und die Auszahlung der Stammeinlage/Abfindung gefordert. Die Gesellschaft hat bislang positive Abschlüsse gehabt.
Jetzt werde ich zu einer Gesellschafterversammlung im Januar eingeladen, mit dem Zweck der sofortigen Liquidierung des Unternehmens. Gemäß Gesellschaftervertrag werden 90% der Anteile für die Auflösung der Gesellschaft benötigt.
Kann ich die Auszahlung meiner Anteile fordern, ist die Gesellschaft zur Auszahlung verpflichtet? (Das Eigenkapital ist vorhanden)
Kann der Mehrheitsgesellschafter, da er nur 70% des Stimmrechts besitzt, dass Unternehmen liquidieren? Solange die Gesellschaft selbst, bzw. er meine Anteile noch nicht übernommen hat.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich würde Ihnen gerne anbieten, dass Sie mir die Satzung der Gesellschaft per E-Mail (info@rechtsanwalt-kromer.de)zusenden. Hintergrund dieses Angebots ist, dass das GmbH-Gesetz den Gesellschaftern sehr weitreichende Freiheiten im Hinblick auf die Satzungsgestaltung lässt. So kann von zahlreichen gesetzlichen Regelungen durch die Satzung abgewichen werden.

Die erste Frage dies es dann zu klären gibt, ist ob Ihr Stimmrecht tatsächlich ruht. Nach Bundesgerichtshof ruht ein Stimmrecht zwar bei der Kündigung, allerdings geht die absolut überwiegende rechtswissenschaftliche Literatur davon aus, dass das Stimmrecht erst dann ruht, wenn die Abfindung vollständig gezahlt wurde.

Wobei von diesen Grundsätzen durch die Satzung abgewichen werden kann.

Mit freundlichen Grüßen
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