Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
472.406
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Anspruch auf das Arbeitalosengeld II trotz eigener Kündigung


| 07.06.2017 14:06 |
Preis: 25,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Jana Mühlsteff



Sehr geehrte Damen und Herren,

meine Situation ist folgende. Ich befinde mich derzeit in der Probezeit bis 01.08. Ich werde auf der Arbeit gemobbt und kann den psychischen Druck nicht mehr aushalten. Ich bewerbe mich bei den anderen Arbeitgebern, aber leider beträgt die Kündigungsfrist laut meinem Vertrag 3 Monate bzw. 4 Monate nach der Probezeit. Das hat zur Folge, dass die wenigsten Arbeitgeber so lange nicht warten wollen und meine Aussichten auf eine neue Stelle sehr gering sind. Ich überlege inzwischen, selbst zu kündigen da es mir wirklich schlecht geht. Hätte ich in diesem Fall einen Anspruch auf AGII? Einen Anspruch auf AGI habe ich natürlich nicht, da ich erst seit 4 Monaten in diesem Beschäftigungsverhältnis bin.
Vielen Dank!

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eine Eigenkündigung kann einem vollen Anspruch auf ALG II dann entgegenstehen, wenn die Voraussetzungen für eine Sanktion gemäß § 31 SGB II vorliegen. Die Sanktion bestünde in einer Kürzung des ALG II um 30 % des maßgebenden Regelbedarfes, § 31a I SGB II.

In Ihrem Falle käme als Pflichtverletzung die Weigerung, eine zumutbare Arbeit fortzuführen, in Betracht, § 31 I 1 Nr. 2 SGB II. Eine solche Pflichtverletzung ist aber dann nicht gegeben, wenn Sie einen wichtigen Grund für Ihr Verhalten darlegen und beweisen können, § 31 I S. 2 SGB II. In diesem Zusammenhang können Sie die Mobbing - Vorwürfe anbringen. Es ist sinnvoll, Belege für die mit der Tätigkeit verbundene Gesundheitsgefährdung zu sammeln, z.B. durch Hinzuziehung eines Arztes.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 07.06.2017 | 16:45


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

FRAGESTELLER 07.06.2017 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 58304 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,6/5,0
Rasche und kompetente Antwort! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
sehr umfassende und hilfreiche ausfuehrungen, vielen dank. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Klare verständliche Antwort - und besonders sehr zeitnah. Danke! ...
FRAGESTELLER