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Anrechnung Kilometergeld bei Haupt/Nebenwohnsitz auf Unterhaltsberechnung


| 14.12.2015 12:16 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Berücksichtigung von Fahrtkosten bei Unterhaltspflicht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Vater eines zweimonatigen Sohnes, lebe mit der Kindsmutter seit Anfang vergangenen Jahres jedoch getrennt und habe keinen bis wenig Kontakt. Die Vaterschaftsanerkennung wird diese Woche beim JA unterzeichnet.
Informiert habe ich mich dort bereits so weit, dass ich den Unterhaltssatz laut Düsseldorfer Tabelle für das Kind kenne; außerdem ist mir bekannt, dass die Kindsmutter Anspruch auf Betreuungsunterhalt hat. Die Berechnungsart ist mir vertraut.
Eine letzte Frage bleibt jedoch:

Ich habe momentan einen Hauptwohnsitz nahe meiner Arbeitsstelle, würde jedoch gerne in die Nähe meiner neuen Partnerin ziehen (etwa 20 km weiter weg als bisher). Jedoch möchte ich die derzeitige Wohnung nicht aufgeben (sie ist sehr günstig und zentral gelegen), sondern in dieser als Nebenwohnsitz gemeldet bleiben.

Sie ist derzeit 6 km (12 km täglicher Weg), von meiner Arbeitsstätte entfernt, die neue Wohnung wäre 22 km (44 bis zur Arbeit) entfernt. Welcher Arbeitsweg wird für die Berechnung meiner Aufwendungen und somit auch die Berechnung des Unterhaltes herangezogen? Sprich: Melde ich mich mit Hauptwohnsitz auf die neue Wohnung, bekomme ich dann die 44km angerechnet, oder rechnet das Jugendamt ab meinem Nebenwohnsitz (6km), einfach weil es kürzer ist und ich dort ja theoretisch auch wohnen könnte?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen!
14.12.2015 | 13:00

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich ist es legitim bei Trennung einen anderen Wohnsitz zu gründen, weil z.B. dort die neue Lebensgefährtin wohnt. Zu beachten ist jedoch, dass zunächst der Unterhaltsschuldner zuerst auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln verwiesen wird und erst wenn die Nutzung nicht möglich oder unzumutbar ist, kann der Unterhaltsschuldner Fahrtkosten als Abzugsposten geltend machen.
Sofern Sie die am Arbeitsplatz nähere Wohnung beibehalten, sind auch nur diese Kosten einkommensmindernd abzusetzen. Sie haben in Ihrem Fall kein Wahlrecht dahingehend, Ihren Unterhalt durch Geltendmachung der weiter entfernten (Zweit-) Wohnung zu mindern, wenn Ihnen die andere Wohnung, dessen Weg zur Arbeit geringer ist, nach wie vor zur Verfügung steht. So kann im umgekehrten Falle einem Unterhaltsschuldner ein Umzug in die Nähe des Arbeitsplatzes zumutbar sein, um die Fahrtkosten so gering wie möglich zu halten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Monika Gansel

Bewertung des Fragestellers 16.12.2015 | 04:37


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