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Anklage wegen versuchten Diebstahl


16.11.2008 21:46 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Hallo

ich machs mal ganz kurz.

Mein Bruder und ich sind mal zu so ein Platz gefahren , wo eigentlich nur Müll umherliegt , weil dort Holzbalken liegen sollten .

Wir sind also auf dem Platz gewesen der nicht als Privat oder so gekenzeichnet war sondern zwischen 2 öffentlichen wegen liegt.

Haben einen Arbeiter einer naheliegenden Firma gefragt wem das gehört , er sagte er weiß es nicht .

Wir haben unser Wagen am Wegrand abgestellt und haben nach den angeblichen Hölzern gesucht , aber nicht gefunden.

Zwischenzeitlich kam dann ein Typ an der meinte es gehört alles ihm was dort liegt .
Er behauptete wir wollen seine Eisenträger klauen ( min. 6 meter lang und nach seiner Aussage bei der Polizei ca 500 kg schwer das Stk. )
Wir versicherten ihm gefragt zu haben wem es gehört und das wir nicht die Eisenträger mitnehmen wollten sondern nur Holzbalken.

Es kam zur Anzeige wegen versuchten Diebstahl von Eisenträgern ...!!!!

Bei der Aussage bei der Polizei habe ich oben geschriebenes geschildert ,. Ich rechnete eigentlich mit einer Einstellung .

Stattdesen kam nun die Mitteilung das Anklage erhoben werden soll und ich mich wegen der Schwere der Tat einen Anwalt suchen muss ansonsten bekomme ich einen Vom Gericht bestimmt.
Es ist nun auch ein zweiter Zeuge angegeben der uns dabei mit gestellte haben soll , was allerdings nicht stimmt.

Die Anklage lautet nun aber versuchter diebstahl von Holzbalken .


Was kann ich jetzt tun , wie teuer wird mir ein Anwalt und und und ?

dANKE

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Sie haben nun die Möglichkeit, innerhalb der vom Gericht vorgegebenen Zeit einen Verteidiger zu benennen. Wenn Sie dieser Aufforderung nicht nachkommen, wird das Gericht Ihnen einen Pflichtverteidiger bestellen.

Nach § 140 Abs. 2 StPO bestellt der Vorsitzende auf Antrag oder von Amts wegen einen Verteidiger, wenn wegen der Schwere der Tat oder wegen der Schwierigkeit der Sach- und Rechtslage die Mitwirkung eines Verteidigers geboten erscheint oder wenn ersichtlich ist, dass sich der Beschuldigte nicht selbst verteidigen kann.

Ein Pflichtverteidiger wird in der Regel nur das Nötigste für Ihre Verteidigung tun, da er vom Gericht wieder bestellt werden will.
Vor diesem Hintergrund empfehle ich Ihnen - gerade in Anbetracht des Umstands, dass das Gericht die vorgeworfene Tat als schwer einstuft - einen Wahlverteidiger zu mandatieren, der sich kurzfristig gegenüber dem Tatgericht als Ihr Verteidiger legitmieren kann.

Bei einer Wahlverteidigung kommt es regelmäßig zur Vereinbarung eines Honorars.
Die Vergütung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes richtet sich nach den einzelnen Verfahrensabschnitten (Ermittlungsverfahren, Zwischenverfahren gerichtliches Verfahren) und ist am Ende auch abhängig von der Anzahl der anberaumten Termine für die Hauptverhandlung.

Der erste Handlung des Verteidigers wird sein, Einsicht in die Strafakte zu beantragen, um zu prüfen, ob Ihnen der Vorwurf des versuchten Diebstahls nachgewiesen werden kann.

Da nach § 22 StGB eine Straftat versucht, wer nach seiner Vorstellung von der Tat zur Verwirklichung des Tatbestandes unmittelbar ansetzt, dürfte hier der Ansatzpunkt Ihrer Verteidigung liegen, um die Einstellung des Verfahrens bzw. einen Freispruch zu erwirken.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.


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