Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
468.640
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Amazon-Konto aufgeladen aber Guthaben nicht nutzbar


11.06.2017 10:52 |
Preis: 25,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

ich habe seit einer Woche ein Problem mit der Firma Amazon und von deren MitarbeiterInnen möchte oder kann mir niemand helfen bzw. scheut man sich, mein Problem zu erkennen.

Kurz und knapp geht es um den folgenden Fall:

1. Am 5. Juni 2017 habe ich mein Amazon-Konto per Bankeinzug mit jeweils 300 EUR und 50 EUR aufgeladen. Die Aufladung wurde bestätigt, in der Guthabenübersicht erscheint der Betrag auch als Guthaben.

2. Bei der nachfolgenden Bestellung (Warenwert 12,34 EUR)konnte ich als Zahlungsart das vorhandene Guthaben auswählen. Die Bestellung wurde ausgeführt und auch bestätigt.

3. In der Folge erhielt ich von Amazon eine Nachricht, dass meine Bestellung storniert wurde und eine Zahlung per Bankeinzug nicht möglich sei.

Ich habe seitdem täglich mehrere Korrespondenzen mit unterschiedlichsten Mitarbeitern von Amazon geführt. Jedes Mal bekomme ich eine - nicht auf mein Problem bezogene - Antwort. Das waren allgemein gehaltene Anschreiben, beispielsweise, dass sich Amazon unter Umständen vorbehält, einzelne Zahlungsarten abzulehnen.

Auf meine Argumentation, dass es sich um Guthaben handelt wurde nie eingegangen.

Da ich das Guthaben nicht nutzen konnte habe ich (wie zuvor auch angekündigt), die Lastschriften bei meiner Bank zurückgegeben. Aus diesem Grund wurde mein Kundenkonto nun gesperrt.

Ich habe mehrfach vorgeschlagen, dass Amazon einfach die Aufladungen stornieren solle und somit alles "eins zu eins" im Ursprungszustand sei. Daraufhin teilt mir man immer wieder mit Verweis auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit, dass die Rückzahlung von Guthaben nicht vorgesehen ist. Dass ich dieses Guthaben aber überhaupt nicht nutzen kann, wurde scheinbar noch immer nicht verstanden.

Ich möchte nun gern das Kundenkonto ausgleichen, indem Amazon die Aufladungen storniert (bzw., da die Abbuchung vom Konto ja nicht erfolgte, das Guthaben löscht und auf die Forderung verzichtet).

Welche Möglichkeiten gibt es?

Vielen Dank.

Christian Schenke
11.06.2017 | 11:53

Antwort

von


332 Bewertungen
Borsigallee 2
53125 Bonn
Tel: 0228/ 259433
Web: www.ra-fritsch.de
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Mandant,

grundsätzlich kann in einem Fall wie in dem von Ihnen geschilderten das Unternehmen relativ frei entscheiden, wie es vorgeht. Es gilt insofern der Grundsatz der Vertragsfreiheit.
Amazon kann also selbst entscheiden, ob und mit wem man Verträge schließen möchte und auch, wie diese abzuwickeln sind, wozu natürlich auch die Zahlungsarten gehören.

Es ist eine recht weit verbreitete Klausel in AGB, mit der sich Vertragspartner vorbehalten, einzelne Zahlungsarten bei manchen Kunden abzulehnen. Gedacht ist dies natürlich für Fälle, in denen sich ein Kunde als unzuverlässig erwiesen hat, also beispielsweise auf Rechnungen hin trotz Mahnungen nicht zahlt, oder Lastschriften nicht eingelöst werden können.

All´ dies ist bei Ihnen nicht gegeben. Es mag sein, dass Amazon die Erstattung von Gutschriften nicht wünscht. Allerdings hat sich das Unternehmen Ihnen gegenüber ja selbst vertragswidrig verhalten, als die Zahlungs- und Bestellungsabwicklung unmöglich gemacht wurde.

Ich würde Ihnen empfehlen, die von Ihnen geschilderten Umstände noch einmal schriftlich zusammenzufassen und dies als Brief und zwar per Einwurf-Einschreiben an die Abteilungsleitung des Kundenservice zu senden. Dies sollten Sie mit der Bitte verknüpfen, eine kundenfreundliche Lösung zu finden. Damit hat man meist mehr Erfolg als mit Telefonaten und E-Mails, in denen man mit den einzelnen Mitarbeitern korrespondiert.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin


ANTWORT VON

332 Bewertungen

Borsigallee 2
53125 Bonn
Tel: 0228/ 259433
Web: www.ra-fritsch.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Vertragsrecht, Sozialrecht, Miet und Pachtrecht, Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Steuerrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 57521 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,8/5,0
Präzise Antwort auf die Fragestellung - Danke ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Vielen Dank für die schnelle und verständliche Antwort. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Bewertung konnte noch nicht abschließend erfolgen da ich noch eine Zusatzfrage hatte und diese noch nicht beantwortet wurde. Freundl. Grüße ...
FRAGESTELLER