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Altersvorsorge


| 10.11.2008 12:22 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

ich wende mich hinsichtlich der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge auf betriebliche Altersvorsorge an Sie.
Vor 27 Jahren, am 01.11.1981, hat mein Arbeitgeber eine Gruppenlebensversicherung (Direktversicherung) fürs Alter abgeschlossen, die bis 1996 vom Arbeitgeber finanziert wurde, danach von mir abgelöst und die weiteren Versicherungsbeiträge bis 2008 von mir geleistet wurden. Diese Lebensversicherung wurde zum 60. Lebensjahr ausgezahlt.
Mir stellt sich nun die Frage, in welcher %-Höhe die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge von mir getragen werden müssen, weil das ausgezahlte Geld als Altersvorsorge gedacht ist und der späteren Aufbesserung meiner Rente dienen sollte.
Normalerweise werden die Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge bei Rentnern nur zu Hälfte geleistet.
Meine Frage besteht nun darin, dass ich wissen möchte wie ich mich verhalten soll oder welche Schritte eingeleitet werden müssen, bevor ich den fälligen Betrag überweise, und ob die von mir geleisteten Beiträge in der Zeit von 1996 bis 2008 auch mit Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen belastet werden dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
10.11.2008 | 13:23

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie des Einsatzes wie folgt:

Die echte arbeitgeberfinanzierte Direktversicherung (bis 1996) hat keine Auswirkungen auf die Sozialversicherungsbeiträge während der Beitragszeit, wenn der Jahresbeitrag nicht mehr als 4 % der Beitragsbemessungsgrenze West zur Rentenversicherung betragen hat.

Ab der Übernahme der Beitragszahlung durch Sie (ab 1996) könnte ebenfalls Beitragspflicht in der Sozialversicherung bestanden haben.
Voraussetzung wäre, dass durch eine vereinbarte Entgeltumwandlung die Beiträge direkt aus dem Lohn des Arbeitnehmers gezahlt worden sind.
Haben Sie stattdessen aus Ihrem Netto-Lohn die Beiträge gezahlt, fallen Beiträge (zumindest was die Beitragsphase angeht) nicht nochmals an.

In der Rentenphase sind die vollen Beiträge zur Kranken-und Pflegeversicherung zu zahlen. Der konkrete %-Satz ist demnach identisch mit dem Beitragssatz zur KV o. PV.


Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.



___

Gern können Sie mich bei Rückfragen oder einer gewünschten Interessenvertretung kontaktieren. Nutzen Sie hierzu die kostenlose Nachfragefunktion, die persönliche Beratungsanfrage oder die kanzleieigenen Kontaktmöglichkeiten. Beachten Sie bitte, dass im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion nur Fragen beantwortet werden können, die den Regeln dieses Forums entsprechen.

An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass diese Internetplattform eine eingehende, rechtliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vielmehr der ersten rechtlichen Orientierung dienen soll.
Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann das Ergebnis der juristischen Bewertung beeinflussen und sogar zu einem völlig gegensätzlichen Ergebnis führen. Die hier gegebene Antwort basiert vollständig auf Ihren eigenen Angaben.


Mit freundlichen Grüßen

Mirko Zieger
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Rechtsanwalt Mirko Ziegler

Bewertung des Fragestellers 12.11.2008 | 09:35


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