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Ärztliches Attest für Arbeitgeber


| 16.08.2009 15:34 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling





Sehr geehrter Anwalt,

bin 58-jährige Krankenpflegerin und arbeite seit 10.10.2008 in dieser jetzigen Firma.Arbeitsvertrag lautet: 30-std.-Woche.....,....es gilt stets die Regelarbeitszeit. Habe bisher sehr oft ca. 4 Tage hintereinander geteilte Dienste gearbeitet(10-11 Std. ).Es wurden ca. 20-25 Mehrstunden monatlich ! plus Grundgehalt gezahlt (auf einer lohnbescheinigung),habe nie eine Stundenauflistung erhalten.Kann ich dies von meinem Arb.-geber verlangen?
Dies hatte gesundheitliche Folgen; mein Arzt schickte mich zur Kur.Diese mediz. Reha. bescheinigte im Kurzbrief an HA: Perspektivisch kann die zuletzt ausgeübte Tätigkeit 3- unter 6 Stunden ausgeführt werden.
Mein HA schrieb mir ein ATTEST Aus allgemeinärztlicher Sicht kann o.g. Patientin die zuletzt ausgeübte Tätigkeit, aus gesundheitlichen Gründen, nur 3-6 Std. ausüben, aus. Ich selber möchte aber bis 6 Std. tägl. noch arbeiten ; ohne Überstd.. Möchte das Attest morgen beim Arb.-geber abgeben. Droht mir eine Kündigung, muß ich über meine Diagnosen sprechen ?
Vielen Dank für Ihre Antwort.
Trifft nicht Ihr Problem? Wir haben 270 weitere Antworten zum Thema:
16.08.2009 | 17:22

Antwort

von

Rechtsanwältin Simone Sperling
354 Bewertungen
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Eine Kündigung kann Ihnen Ihr Arbeitgeber nicht aussprechen. Sie müssen nicht über Ihr Krankheitsbild sprechen, so lange keine Ansteckungsgefahr für die Patienten besteht.

Wenn Sie nach dem ärztlichen Attest bis 6 Stunden täglich arbeiten können, so können Sie die arbeitsvertragliche Regelung von 30 Stunden erfüllen und Ihr Arbeitgeber kann nicht nachteilig gegen Sie entscheiden. Ob es ratsam ist, mehr als 6 Stunden zu arbeiten, ist fraglich. Denn wenn dies die ärztliche Empfehlung ist, Sie allerdings mehr arbeiten und aufgrund der Mehrarbeit wieder krank werden, könnte es gegebenenfalls Probleme mit der Krankenkasse etc. geben.

Eine längere tägliche Arbeitszeit als 8 Stunden ist im Übrigen nur unter den Voraussetzungen des § 3 ArbZG möglich. Für Teilzeitdienste sind die §§ 5 ff ArbZG einzuhalten.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin
und Fachanwältin für Familienrecht

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel. für Rechtsberatung: 0 90 01277 59 1 (2,59 €/Min., Mobilfunk kann abweichen)
Tel.: 0351 2699394
Fax: 0351 2699395
E-Mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de
www.scheidung-deutschlandweit.de
www.vorsorgevefuegungen.info








Bewertung des Fragestellers 2009-08-16 | 17:38


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ANTWORT VON
Rechtsanwältin Simone Sperling
Dresden

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