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Änderung der Gewinnermittlung


11.10.2017 13:09 |
Preis: 93,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe meinen Betrieb zum 31.12.2013 von Einnahme-Überschuss-Rechnung auf Bilanzierung umgestellt.
Dazu habe ich per 31.12. ein Korrektiv für die sich bis dahin noch nicht ausgewirkten Kosten, wie z. B. Umsatzsteuer-Vorauszahlungen, gebildet.
Auf Grund einer Betriebsprüfung wurde das Korrektiv nicht anerkannt.
Ich habe gegen den ESt-Bescheid dieses Jahres Einspruch eingelegt.
Es erfolgte eine lange Korrespondenz mit dem Finanzamt, der über Monate andauerte
Letztendlich hieß, ich müsse zum 01.01.des Folgejahres bilanzieren und dann das Korrektiv geltend machen.
Das Problem ist, dass gegen den Einkommensteuerbescheid 2014 kein Einspruch eingelegt wurde.
Meine Frage lautet nun: Muss ich immer zum 01.01. eines Jahres bilanzieren oder kann ich auch per 31.12. eines Jahres umstellen.
In einer vorangegangenen Prüfung eines anderen Betriebes wurde die Bilanzierung per 31.12. anerkannt.

Mit freundlichen Grüßen
Dietrich Jonas
11.10.2017 | 16:44

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach herrschender Lehre und Rechtsprechung kommt ein unterjähriger, freiwilliger Wechsel der Gewinnermittlungsart von der Einnahmen-Überschuss Rechnung zur Bilanzierung nicht in Betracht. Vermutlich wurde im Jahr des Wechsels unterjährig keine doppelte Buchhaltung geführt und dies ist dem Finanzamt zur Kenntnis gelangt.
Entschieden wurde dies wiederholt vom Bundesfinanzhof, zB BFH VIII R 49/97 oder BFH XI R 4/04.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Alexander Busch

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