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Änderung der Arbeitszeiten zulässig?


31.08.2004 14:28 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Hallo ihr lieben, ich hoffe, dass ihr mir dringend helfen könnt!

Ich arbeite seit über 3 Jharen als Teilzeitkraft in einem Sonnenstudio.
Meine Chefin ist ein richtiger Drachen.
Nach einigen Lohnkürzungen etc. hat sie nun den nächsten Klopper gebracht:
Im Juli hatte ich für 3 Wochen Urlaub, der bereits seit einem halben Jahr fest stand. An meinem letzten Arbeitstag sagte sie mir, dass ich wahrscheinlich früher aus meinem Urlaub zurück kommen müsste, da bei uns zur Zeit ein Mangel an Arbeitskräften herrscht. Ich konnte so meinen Urlaub gar nicht richtig geniessen und als ich einen Tag aus England zurück war, dufte ich bereits antanzen, obwohl ich eigentlich noch 3 Werktage Urlaub gehbat hätte.
Ich bin vor 3 Jahren als Teilzeitkraft für vormittags (AZ von 7.30h-15.00h) eingestellt worden, da ich alleinerziehend bin und eine Tochter zu Hause habe.
Nun ist meine Tochter 12 Jahre und meine Chefin verlangt von mir nun, dass ich zukünftig auch nachmittags von 15.00h-22.30h und am Wochenende arbeiten soll, damit sie selber vormittags arbeiten kann und mehr Zeit für ihr Privatleben hat, so ihre Begründung. Darf sie so etwas überhaupt? Ich habe keinen schriftlichen Arbeitsvertrag, bin aber völlig verzweifelt. Ich kann meine kleine Tochter nicht 3 mal die Woche alleine zu Hause lassen und dann erst um halb elf abends nach Hause kommen und dann noch am Wochenende arbeiten! Bitte bitte helft mir, ich weiss nicht mehr weiter!
Das Sonnenstudio hat jeden Tag (!) (außer Neujahr und 2. Weihnachtsfeiertag) geöffnet. Werktags von 8.00 Uhr-22.00 Uhr, Sa von 8.00 Uhr-21.00 Uhr und Sonn- und Feiertags von 10.00 Uhr- 21.00 Uhr. Wir bekommen keine Feiertags- oder Wochenendzuschläge, ist das auch zulässig?
Bitte helfen Sie mir, ich kann nicht viel Geld als Einsatz bieten, aber ich weiss nicht, wie es weitergehen soll.

-- Einsatz geändert am 31.08.2004 15:11:15

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Sehr geehrte Ratsuchende,

meines Erachtens ist eine Änderung der Arbeitszeiten nur möglich, wenn Sie zustimmen, oder Ihre Chefin versucht die veränderten Arbeitszeiten mit einer sogenannten Änderungskündigung (=Angebot veränderten Arbeitsbedingungen zuzustimmen mit gleichzeitiger Kündigung für den Fall, daß keine Zustimmung erfolgt) durchzusetzen. Sie brauchen also zunächst nicht zuzustimmen und können abwarten wie ihre Chefin reagiert. Sollte Sie danach eine Änderungskündigung, oder sogar eine ordentliche Kündigung aussprechen, können Sie sich vor dem Arbeitsgericht dagegen wehren. Allerdings haben Sie dort schlechte Chancen, wenn in dem Betrieb weniger als 10 Mitarbeiter arbeiten. Einzelheiten müssten Sie deshalb ggf. in einer gesonderten anwaltlichen Beratung klären lassen.
Daß das Arbeitsverhältniß nur mündlich vereinbart wurde steht einer gerichtlichen Überprüfung einer eventuellen Kündigung übrigens nicht entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

Zywicki

Rechtsanwalt
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