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Ackerpacht


| 29.10.2004 18:20 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Bauer bewirtschaftet seit über 20 Jahren Ackerland er hat seit dieser Zeit keine Pacht dafür bezahlt und sich auch nicht darum bemüht die Erben zu unterrichten.Durch fällige Steuern der Stadt erfuhren die Erben von der Bewirtschaftung.Wie lange zurück kann man Pacht fordern?Wie hoch ist üblicherweise die Pacht für Getreidegrundstücke.Wäre der Bauer verpflichtet gewesen die Besitzer ausfindig zu machen? (Erstbesitzer war dem Bauer bekannt)
Guten Abend,

die Beantwortung Ihrer Frage hängt davon ab, was der Bauer mit dem Erstbesitzer vereinbart hatte. Wenn der Bauer in Übereinstimmung mit dem Erstbesitzer das Ackerland kostenlos bewirtschaften durfte, sind an die Vereinbarung auch die Erben gebunden, sie können dann auch keine Pacht verlangen.

Wenn der Bauer mit dem Erstbesitzer einen Pachtvertrag hatte, so geht dieser Pachtvertrag auf die Erben über, die ebenfalls an den Vertrag gebunden sind.

Im übrigen kann eine Pacht nur für die letzten drei Kalenderjahre (also ab 2001 aufwärts) verlangt werden, da Pachtforderungen nach drei Jahren zum Ende des Kalenderjahres verjähren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax. 04941 60 53 48
e-mail info@fachanwalt-aurich.de
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"Ich werde die Pacht für 3 Jahre fordern."
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