Abteilungsleiter leitet Maßnamen zum Überprüfen der Arbeitsleistung ein
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Abteilungsleiter hat plötzlich beschlossen, meine Arbeitsleistung zu überprüfen.
Ich muss alle gemachte Aufgaben im Laufe des Tages notieren inklusieve Pausen, Besprechungen usw. und extra noch einen Excelsheet mit Aufgaben, Terminen und anderen Daten zum Meeting, der 1. Wöchentlich stattfindet, ausfüllen.(normalerweise machen wir das nie stundengenau, nur in etwa meistens am Ende des Monats). Bei dieser Meeting führt mein Chef ein Protokol, der dann auch an den Abteilungsleiter später geschickt wird.
Am Anfang des Protokoles steht folgendes:
"Nach Einschätzung von den Teammitgliedern der ... sind die Arbeitsergebnisse nicht zufriedenstellend. Ebenso sind aus V. Aussagen gekommen, dass Frau XX als Aufgabenbearbeiterin nicht gewünscht wurde (zwei V. MA haben Fr. XX für eine Root Cause Analyse abgelehnt). Am 18.04.2012 wurde mit Hr. K. vereinbart, dass mit Fr. XX Aufgaben- und Zielgespräche auf wöchentlicher Basis durchgeführt werden.
Das Ziel ist eine möglichst objektive Prüfung der Arbeitsleistung von Frau XX durch zu führen. Der Grund für diese Vorgehensweise ist die Überprüfung eines Eindruckes, dass:
• Fr. XX für viele/alle Aufgaben deutlich länger braucht als andere Mitarbeiter
• teilweise werden Aufgaben nicht; nicht wie vereinbart oder nicht termingerecht erledigt
• ihre Arbeit zu wenig selbständig ist – Kollegen werden zu regelmässigen Aufgaben mehrfach befragt. Ebenso werden Kollegen zu Problemen befragt, die ein ... Spezialist selbständig lösen können muss."
Ich bin mit dem o.g. Eindruck nicht einverstanden. Auf die Fragen, welche konkrete Fakten haben zu solchem Eindruck geführt, ob es irgendwelche Beschwerden, aufgetretene Probleme, die mit meiner geleisteten Arbeit zu tun haben, o.ä. in den letzten 3-4 Monaten gab, konnte keine Konkrete Daten genant werden. Sondern es wird wiederholt gesagt, dass um diese Daten zu sammeln, machen Sie jetzt solche Prüfung. Die Namen oben erwähnten zwei Mitarbeier wollte mir mein Chef auch nicht nennen.
Sind solche Maßnahmen, die nur auf einem Eindruck basieren, der seinerseits auf keinen konkreten Fakten basiert ist, überhaupt rechtlich erlaubt? Darf der Abteilungsleiter so etwas durchführen lassen? Könnte ich mich dagegen irgendwie schützen, da solche Überprüfungen natürlich auf die Nerven gehen, die Arbeiteffektivität gefährden und hochwahrschendlich das Ziel haben, dass ich selber kündige?
Vielen Dank im Voraus!
MFG
Arbeitsleistung









