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Absicherung Privatdarlehen


01.11.2004 15:42 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Hallo,
ich möchte meinem ehemaligen Schwiegersohn ein Privatdarlehen, 50.000€ auf zehn Jahre, für einen Hausbau gewähren. Zur Absicherung denke ich an eine Grundschuld.

- ist eine Grundschuld sinnvoll und was kostet so etwas?

- wie und wo kommt eine Grundschuld zustande bzw. wird sie eingetragen?

- geht bei meinem Ableben eine Grundschuldeintragung und das Darlehen automatisch auf meine Erben über?

mfg, HTG

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Sehr geehrter Ratsuchender,

eine Grundschuld ist ein sinnvolles, geeignetes Mittel zur Absicherung eines Darlehens, da hierbei das Grundstück in der Weise belastet wird, daß die abgesicherte Geldsumme aus dem Grundstück zu entrichten ist, d.h. das Grundstück für den Geldbetrag haftet. In Ihrem Falle handelt es sich um die Sonderform der sog. Sicherungsgrundschuld.
Die Grundschuld kann als Brief- oder Buchgrundschuld begründet werden.

Die Grundschuld kommt folgendermaßen zustande:

1. Einigung des Grundstückseigentümers und des Grundschuldgläubigers über das entstehen der Grundschuld. Wenn eine Buchgrundschuld enstehen soll, muß auch hierüber eine Einigung erfolgen.

2. Eintragung in das Grundbuch

3. Bei der Briefgrundschuld muß außerdem noch der Grundschuldbrief übergeben werden.

Die Eintragung der Grundschuld und die Ausstellung des Briefes erfolgt durch Ihr zuständiges Grundbuchamt, daß Sie beim Amtsgericht finden.

Die zu Ihren Gunsten im Grundbuch eingetragene Grundschuld geht bei Ihrem Ableben auf Ihre Erben über. Diese müssen gegen Vorlage des Erbscheines beim Grundbuchamt die Umschreibung des Begünstigten auf sich beantragen. Ebenso muß im Falle der Briefgrundschuld der Brief entsprechend umgeschrieben werden.

DerDarlehensvertrag geht ebenfalls auf Ihre Erben über, da diese im Wege der sog. Universalsukzession in alle Ihre Rechte und Pflichten eintreten.

Theoretisch können Sie das im wesentlichen alles selbst erledigen; es fallen dann ausschließlich die (relativ geringen) Gebühren beim Grundbuchamt an. Ich würde Ihnen aber dringend empfehlen, zur Erstellung der erforderlichen Verträge einen Rechtsanwalt oder Notar zu beauftragen, da es keinen allgemeingültigen "Universalvetrag" gibt, der allen Bedürfnissen der Beteiligten und der verschiedenen zu treffenden Vereinbarungen Rechnung tragen kann.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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