Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
141.972 Fragen, 59.645 Anwaltsbewertungen
450.626
Registrierte
Nutzer
businessandmore.de Anwalt? Hier lang  | 13 Anwälte online

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Abschleppen vom Privatparkplatz


| 29.10.2004 14:00 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Frau oder sehr geehrter Herr RA,

in folgender Sache hätte ich gerne einige Orientierungspunkte:

Vor ca. 3 Wochen wurde der PKW meiner Frau von einem Privatparkplatz (Beschreibung siehe unten) abgeschleppt.

Als meine Frau den Wagen in ihrer Pause umparken wollte (nach ca. 1 ¾ Stunde), bemerkte sie den Vorfall. Ihr Chef, der dort selbst einmal abgeschleppt wurde, gab ihr den Tipp, wo sie den Wagen abholen könne. Das Abschleppunternehmen ist in der selben Straße, wie das Bürohaus ansässig. Sie informierte mich über den Vorfall und ich fuhr zu dem Abschleppdienst.

Der Abschleppdienst wollte mir den Wagen nur gegen Begleichung der Kosten in Höhe von 96,- EUR herausgeben. Dies sah ich nicht ein und sagte, sie sollen sich an Ihren Auftraggeber wenden. Sie verweigerten die Herausgabe weiterhin.
Ich rief daraufhin die Polizei und bekam den Wagen meiner Frau nach Aufnahme meiner Personalien ausgehändigt (ohne zu bezahlen).

Besitzer und Halter des Wagens ist meine Frau. Die Vorlage der Fahrzeugpapiere wurde von der Polizei nicht verlangt.

Nun bekam ICH vom Abschleppunternehmen eine Rechnung (vor ca. 2 Wochen) mit Fristsetzung ca. 10 Tage:

100,- EUR Abschlepppauschale
ca. 10,- EUR Verwaltungsaufwand
ca. 10,- EUR Abstellkosten
zuzüglich Mehrwertsteuer

Ob eine Abtretungserklärung des Auftraggebers vorliegt, ist mir nicht bekannt (wurde in der Rechnung nicht erwähnt).

Ich würde es gerne auf eine Klage ankommen lassen, da ich ja nicht der Halter und Eigentümer des Wagens bin und ebenfalls nicht der Verursacher. Ebenfalls finde ich die nun andersartig ausfallende Rechnung unverschämt.

Wie raten Sie mir weiter vorzugehen? Gibt es gewisse Fristen/ Vorgehensweisen, dass meine Frau dies nicht bezahlen muss?
Sind die der Klägerin entstehenden Klagekosten (gegen mich) später von meiner Frau eventuell erstattungspflichtig?


Beschreibung zum Parkplatz:

Der Parkplatz befindet sich vor einem Bürogebäude, wo nur die entsprechenden Mitarbeiter bzw. Kunden der dort ansässigen Büros/ Firmen parken und ist entsprechend ausgeschildert (an der Zufahrt), dass das Parken nur mit einer Parkkarte gestattet ist und widerrechtliche abgestellte PKW’s kostenpflichtig abgeschleppt werden.

Meine Frau, die dort in einem Büro tätig ist, parkte nun auf dem Parkplatz eines anderen Büros (ohne Parkausweis). Dieses Büro hat dort ca. 20 Stellplätze gemietet, die nur in der Mitte (mit Rechts- und Linkspfeil) als zu diesem Büro zugehörig gekennzeichnet sind. Die einzelnen Stellplätze sind nicht gekennzeichnet und auch nicht mit Parkbügeln gesichert.
Der Parkplatz war ebenfalls nicht vollständig belegt (ca. nur zu 2/3).

Vielen Dank, für Ihre Beantwortung.
29.10.2004 | 14:12

Antwort

von


162 Bewertungen
Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst macht mich stutzig, daß die Rechnungsbeträge (96 EUR bzw. ca. 120 EUR) differieren. Hier sollten Sie dem nachgehen.

Darüber hinaus scheint es so, daß die Rechnung falsch - nämlich an Sie und nicht an Ihre Frau - ausgestellt wurde.
Hier hängt es aber von den Umständen des Einzelfalles ab, nämlich ob Sie so aufgetreten sind, daß Sie den PKW dort abgestellt haben.

Solange Sie die Abtretungserklärung nicht verlangen, muß Sie nicht zwingend vorgelegt werden.

Auf eine Klage würde ich es aber nicht darauf ankommen lassen. Denn auch wenn die Klage wegen des falschen Namens abgewiesen würde, so hat das Unternehmen innerhalb der Verjährungsfrist (3 Jahre) die Möglichkeit die Rechnung nachzubessern und Ihrer Frau eine neu auszustellen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
---------------------------------------------
Rechtsanwalt Klaus Wille
Breite Straße 147 - 151
50667 Köln
Telefon: 0221/ 272 4745
Telefax: 0221/ 272 4747
http://www.anwalt-wille.de
anwalt@anwalt-wille.


Rechtsanwalt Klaus Wille
Fachanwalt für Familienrecht

Nachfrage vom Fragesteller 01.12.2004 | 19:40

Sehr geehrter Herr RA Wille,
vielen Dank zunächst für Ihre Antwort.
Ich habe noch eine kleine Frage und hoffe, dass Sie mir auch diese beantworten können:
Kann ich hier auf der Grundlage der Geschäftsführung ohne Auftrag belangt werden?

Wie ich nun erfahren habe, liegt keine Abtretungserklärung vor.
Der Anwalt des Abschleppunternehmens teilte mir mit, dass es hier nicht darum gehe, ob ein Auftrag meinerseits erteilt wurde, da die Abschleppfirma beauftragt wurde alle Falschparker zu entfernen und somit dem Abschleppunternehmen die Kosten aus GoA zustehen.
Ist dies rechtens? Meiner Meinung besteht hier kein Anspruch (des Abschleppunternehmens) gegen mich. Sehe ich dies richtig?

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Beantwortung zu oberflächlich - Nachfrage wird leider ignoriert."
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Klaus Wille »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER
2/5.0

Beantwortung zu oberflächlich - Nachfrage wird leider ignoriert.


ANTWORT VON

Köln

162 Bewertungen
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Fachanwalt Familienrecht, Kindschaftsrecht, Familienrecht