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Abmahnug wegen Negativer Bewertung bei Ebay?


| 06.12.2004 15:40 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen



Hallo,
Ich habe vor kurzem Eine Abmahnung bekommen, weil ich bei ebay eine negative Bewertung für ein anderes Mitglied abgegeben habe. Ich soll nun knapp 400 Euro Zahlen und die Bewertung zurückziehen. Die Abmahnung kam von dem Anwalt, der das Mitglied vertritt, welches ich negativ bewertet habe.

Kurz die Vorgeschichte:
Ich habe vor 3 Monaten einen Artikel im Wert von 200 Euro bei Ebay von einer Privatperson ersteigert. Der Artikel wurde sofort per Vorkasse (Überweisung) bezahlt, aber die Ware habe ich nie erhalten. Der verkäufer behauptet natürlich die Ware abgeschickt zu haben, allerdings unversichert, so das mann es nicht nachweisen kann. Daraufhin habe ich eine negative Bewertung für das Mitglied abgegeben. Dies ist der Wortlaut der Bewertung :
" Habe Ware bezahlt aber nie erhalten. Keine Reaktion des Verkäufers.Anwalt ist eingeschaltet."
Ich habe dann einen Anwalt eingeschaltet, der mir den Kaufpreis zurück erkämpfen sollte. Der Fall läuft aber noch und ich habe bis heute weder Ware erhalten, noch den Kaufpreis zurückbekommen.

Vor einer Woche habe ich dann den Brief vom Anwalt des Verkäufers bekommen. Er wirft mir vor, durch die Abgabe der Bewertung unwahre Aussagen zu verbreiten. Ich hätte den Ruf seiner Mandantin "ruiniert und ihren Account entwertet". Dabei hat Sie gerade mal 60 Bewertungen. Die Bewertung habe ich schon vor 2 Monaten abgegeben. Jetzt soll ich aufeinmal die Bewertung zurückziehen und seine Kosten in Höhe von 400 Euro zahlen.

Meine Frage:
Soll ich dieses Schreiben überhaupt ernst nehmen, oder lieber das Geld zahlen. Soll ich meinen Anwalt beauftragen dagegen vorzugehen und Einspruch erheben, oder reicht es auch wenn ich gar nichts mache. Wenn ich mein Anwalt damit beauftrage habe ich ja auch Kosten, wenn der Anwalt meiner Gegnerin die Sache nicht weiter verfolgt.

Da Sie in der negativen Bewertung nur die Wahrheit geschrieben haben, nämlich daß Sie das Paket nicht erhalten haben, brauchen Sie sich insoweit auch keine Sorgen zu machen.

Da Sie aber wegen dieses eBay-Verkaufes bereits einen RA beauftragt haben, rate ich Ihnen: Übergeben Sie dieses Schreiben am besten auch Ihrem Anwalt. Zum einen damit er entsprechend informiert ist (und nicht ein Nebenkriegsschauplatz entsteht, von dem er nichts weiß), zum anderen kann er dann auch das Ansinnen des Verkäufers zurück weisen.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 06.12.2004 | 15:55

Hallo,
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich denke mir auch das mir nicht viel passieren kann. Mein Anwalt weiss schon Bescheid von der Sache. Wenn er den Vorwurf zurückweisen soll, muss ich ihn aber dafür bezahlen. Bei dem Streitwert liegen die Kosten dafür über 100 Euro. Wenn ich weiss das mir nichts passieren kann, muss ich doch eigentlich auch nicht aktiv dagegen vorgehen,oder? Der Anwalt des Verkäufers weiss das wahrscheinlich auch und wird wohl eh nichts weiter machen. In dem Fall hätte ich dann über 100 Euro umsonst ausgegeben. Am liebsten würde ich gar nicht darauf reagieren. Geht das, oder
hat das
irgendwelche Konsequenzen für mich?


Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.12.2004 | 10:27

Sie können natürlich zunächst abwarten. Reagieren müssen Sie nur, wenn Ihr "Geschäftspartner" keine Ruhe gibt und z.B. seinen vermeintlichen Anspruch gerichtlich geltend macht.

Die Information Ihres Anwaltes hatte ich eher aus dem Grund empfohlen, daß dieser nicht überrascht wird, wenn in dem Verfahren wegen des Kaufpreises plötzlich eine solche Gegenrechnung erscheint.

Mit freundlichen Grüßen
Udo Meisen
Rechtsanwalt

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