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Ablehnung der Eigenheimzulage


14.11.2004 11:47 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Regine Filler



Ich habe bereits einmal zusammen mit meinem früheren Ehemann ein Eigenheim erworben, habe meinen Miteigentumsanteil aber kurz vor der Scheidung unentgeldlich an meinen damaligen Ehemann übertragen. Für ein neues Objekt, das ich mit meinem jetzigen Partner erbaut habe, wurde mir die Eigenheimzulage verwehrt.
Begründung: "Objektverbrauch tritt lediglich dann nicht ein, wenn der Miteigentumsanteil in einem Kalenderjahr übertragen wird, in dem die Voraussetzungen des § 26 Abs.1 ESTG noch vorgelegen haben. Das ist nur dann der Fall, wenn die eheliche Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft zumindest einen Teil des Jahres bestanden hat (siehe dazu auch BFH-Urteil vom 12.09.2003)". "...leben Sie seit März 1988 von Ihrem Ehemann dauernd getrennt, somit lagen die Voraussetzungen für eine Zusammenveranlagung letztmalig für das Kalenderjahr 1988 vor. Ihren Miteigentumsanteil haben Sie nach eigenen Angaben jedoch erst am 23.06.1989 an ihn übertragen."
Im Trennungsjahr und auch danach hatte ich keine steuerpflichtigen Einnahmen, also auch keine Vorteile von der steuerlichen Begünstigung; von dem Haus hatte und habe ich auch keinen Vorteil!!!
Frage: Ist dieser Bescheid korrekt oder kann ich ihn anfechten??
Wenn ich ihn anfechten kann, mit welcher Begründung??
Besten Dank im voraus für Ihre Hilfe!!!!!!!!
Rechtsanwaltskanzlei Filler
Weender Landstraße 1
37073 Göttingen
Tel.: 0551 – 79 77 666
Fax: 0551 – 79 77 667
E-mail: filler@goettingen-recht.de



In Beantwortung Ihrer Anfrage teile ich Ihnen folgendes mit:


An dem gemeinsamen Haus hatten Sie und Ihr Exehemann gemeinsames Eigentum. Hinsichtlich beider Miteigentumsanteile (Ihres und Ihres ehemaligen Ehemanns) wurde augenscheinlich die Eigenheimzulage bezogen.

Jeder Berechtigte kann in seinem Leben nur einmal die Eigenheimzulage beanspruchen. Hat ein Ehepaar die Zulage schon einmal für die jeweiligen Miteigentumsanteile bekommen, kann keiner der beiden Partner die Förderung noch einmal für sich alleine beanspruchen. Das nennt man "Objektverbrauch".

Vorliegend entnehme ich Ihrer Schilderung, dass für Ihren Miteigentumsanteil Eigenheimzulage bezogen und der achtjährige Förderzeitraum dadurch ausgeschöpft wurde, so dass der Bescheid korrekt erscheint.

Mein Rat:
Legen Sie vorsorglich gegen den Bescheid des Finanzamtes Widerspruch ein und klären Sie, wer und für welchen Zeitraum Eigenheimzulage für Ihren Miteigentumsanteil bezogen wurde.


Für weiteren Fragen und juristischen Rat stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

In der Hoffnung Ihnen durch meine Auskunft gedient zu haben, verbleiben wir
mit freundlichen Grüßen



(Regine Filler)
Rechtsanwältin
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