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Abgeltung von Resturlaub


27.10.2004 12:49 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

In diesen Tagen wird mein Arbeitsvertrag, den ich ausnahmsweise mit einem zweiwöchigen Frist gekündigt habe, auslaufen (die Kündigung erfolgte so, da mir ein Studienplatz kurzfristig zugewiesen wurde). Mein offizieller Kündigungsfrist ist zwei Monate zum Quartalsende.

Mein Chef hat mir angeboten, für die Organisation weiter zu arbeiten; dafür soll ich ein Stipendium in Höhe von 350,- € für sechs Monaten bekommen. Als ich ihn zu der Abgeltung meiner 9 Resturlaubstage ansprach, hat er mir angeboten, den Stipendiumsvertrag um einen weiteren Monat, ebenso mit 350,- € Vergütung, angeboten.

Darf er das eigentlich machen? Ich würde gerne die Abgeltung in Anspruch nehmen, wenn sie mir zusteht - aber gäben es dort Schwierigkeiten, da ich den im Vertrag vorgesehenen Frist nicht eingehalten habe?

Geben Sie mir eine Empfehlung, ob ich diesen Fall weiterverfolgen soll oder nicht.

MfG
27.10.2004 | 12:59

Antwort

von


4 Bewertungen
Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst hört sich das Angebot Ihres ehemaligen Arbeitgebers - das "Stipendium" um einen Monat zu verlängern - gut an. Da Sie nicht angeben, wie hoch Ihr Verdienst in der Firma wahr, lässt sich nicht beurteilen, ob die Abgeltung des Resturlaubes in Geld finanziell besser wäre - dies müssten Sie selbst berechnen.

Zu der von Ihnen erwähnten vertraglichen Kündigungsfrist - zwei Monate zum Quartalsende - ist anzumerken, dass diese Regelung gegen dispositives Recht verstößt und damit unwirksam ist. Die Kündigungsfrist für Arbeitsverträge beträgt gem. § 622 BGB vier Wochen zum Monatsende oder zum 15. eines Monats.

Da sich Ihr ehem. Arbeitgeber mit der von Ihnen ausgesprochenen kurzfristigen Kündigung einverstanden erklärt hat, dürften Sie keine Nachteile zu erwarten haben, wenn Sie eine finanzielle Abgeltung Ihres Resturlaubsanspruches geltend machen.

Mit freundlichem Gruß


Rüdiger Kuhn, Rechtsanwalt


ANTWORT VON

Minden

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