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Abfindung bei eigener Kündigung?


14.09.2017 13:53 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Fragen zur Abfindung bei Kündigung


Sehr geehrte Damen u. Herren,

ich bin seit über 25 Jahren in einem Unternehmen beschäftigt und bin nun an dem Punkt mein Arbeitsverhältnis beenden zu wollen.
Ich möchte meinen Arbeitgeber jedoch nicht so einfach "davon kommen lassen" und hätte gern noch eine Abfindung mitgenommen.
Die Gründe hierzu sind mannigfaltig, kurz angerissen:
-seit Jahren schwelt ein Konflikt wegen nicht einhalten von Versprechungen (AG-seitig) von finanziellen Zusagen, verbunden mit einer leitenden Funktion. Hierzu gab es im Anschluss auch ein Gerichtsverfahren, welches von meiner Seite, eben wegen der einst gemachten Zusagen, angestrebt wurde. Leider ging das Verfahren verloren. (Beweislastpflicht)
-ein Vorwärtskommen /Weiterentwicklung wird mir seitdem verwehrt, weitere Perspektiven wurden mir logischerweise nicht in Aussicht gestellt.

Ich habe nun die Möglichkeit in Aussicht genau die von mir angestrebte Position bei einem anderen Arbeitgeber zu bekommen, jedoch wumselt es immer noch in mir, und ich würde mich freuen, nicht einfach zu gehen, sondern das ganze mit einem "warmen Handschlag" zu beenden.
Ich wäre sehr dankbar wenn Sie mich bei meinem Vorhaben unterstützen könnten und mir Vorschläge machen, wie ich den Arbeitgeber auch bei eigener Kündigung zu einer Zahlung einer Abfindung bewegen kann.

Auch wenn das für den einen oder anderen ggf. unmoralisch klingt, ich habe soviel schlucken müssen und hier nur 2 Punkte von vielen aufgezählt, die eine solche Abfindung, wie von mir gewünscht, rechtfertigen würden.

Ich bedanke mich bereits jetzt schon für die Antworten und die Unterstützung.
14.09.2017 | 15:17

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ein gesetzlicher oder anderweitiger Anspruch auf eine Abfindung besteht in diesem Fall nicht, es sei denn es gibt eine tarifvertragliche Regelung dazu.

Sie können jedoch versuchen den Arbeitgeber zu einer Kündigung zu bringen und dann einen Anspruch gem. §§ 9, 10 KSchG auf eine Abfindung durchzusetzen, wenn es für Sie unzumutbar ist, das Arbeitsverhältnis fortzusetzen.

Nach den Schilderungen(„soviel schlucken müssen") wäre noch zu prüfen, ob Sie dadurch (nachweisliche) gesundheitliche und/oder psychische Beeinträchtigungen erlitten haben, die gegebenenfalls zu einem Schmerzensgeldanspruch führen.

Als weitere Möglichkeit wäre ein Schadensersatz gem. dem AGG (Allgem. Gleichbehandlungsgesetz) zu prüfen, wenn die Besetzung der besseren Position gegen die dortigen Regelungen verstoßen hat. Allerdings sind bei Ansprüchen nach dem AGG kurze Fristen zu beachten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.




Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familien- und Erbrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)





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