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Abfindung bei Gesellschafterwechsel ?


29.09.2017 11:13 |
Preis: 40,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von



Nach 7 Jahren Betriebszugehörigkeit wurde ich zunächst für 3,5 Monate beurlaubt (ohne Begründung), dann erhielt ich eine fristlose Kündung, ebenfalls ohne Angabe von Gründen. Im August 2017 wurde noch hilfsweise ordentlich gekündigt. Da ich Klage eingereicht habe, liegt der Fall beim Arbeitsgericht, ein Termin vor der Kammer steht an.
Aus meiner Tätigkeit sind noch Rückstände wie Überstunden und nicht gezahlte Gehälter offen.
Es ist damit zu rechnen, dass evtl. der Gesellschafter des Unternehmens wechselt oder ein neuer Investor kommt.

Wenn tatsächlich eine Übernahme oder ein Wechsel stattfindet, wie verhält sich das mit meinen Außenständen ? Haben meine Forderungen wie Begleichung der Überstunden, nicht gezahltes Gehalt und evtl. eine Abfindung weiterhin Bestand oder kann ein neuer Investor solche "Altlasten" "ablehnen" ?

Oder habe ich die Möglichkeit, die Gelder anderweitig einzuklagen ? evtl. durch eine Strafanzeige ?

Vielen Dank für Ihre Auskunft





29.09.2017 | 13:48

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen beantworte ich auf der Basis der etwas lückenhaften Informationen wie folgt:
Ungeachtet der Frage, um welche Gesellschaftsform es sich bei Ihrem Arbeitgeber handelt, wird ein Wechsel eines Gesellschafters oder des Gesellschafters nicht dazu führen, dass bestehende Ansprüche untergehen.

Wenn sie ohnehin schon vor dem Arbeitsgericht gegen die Kündigung bzw. die Kündigungen klagen wäre es angebracht, insoweit die Klage um die rückständigen Gehälter und jedenfalls auch nicht ausgezahlte Überstundenguthaben zu erweitern. Hinsichtlich der Überstunden sollten Sie ohnehin bedenken, dass hier regelmäßige Nachweisprobleme zu Lasten der Mitarbeiter bestehen: Eigene Aufschriebe über angebliche geleistete Überstunden sind regelmäßig kein ausreichendes Beweismittel, falls die Arbeitgeberseite die Überstunden nach Grund und Höhe bestreitet.

Völlig ungeeignet ist eine etwaige Strafanzeige – hier würden lediglich strafrechtlich relevante Sachverhalte geprüft werden. Ihrer zivilrechtlichen Forderung auf Auszahlung von Gehältern oder Überstundenguthaben würde das nicht weiterhelfen.

Freundliche Grüße
RA Dotterweich


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