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ALG1 und GKV


| 14.12.2011 13:48 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
ich bin ab 1.1.2012 Arbeitslos, bis jetzt in der PKV und will ab 1.1.2012 in die GKV. Ich habe einen Antrag auf Verschiebung zum ALG1 und bekomme Leistung ab 7.2.2012 da ich dann 55 Jahre alt bin. Jetzt sagt die AOK dass ich nicht in die GKV ab 1.1.2012 kann sondern erst ab 7.2.2012 und da bin ich schon 55 Jahre. Ich muss also in der PKV bleiben. Ist das richtig oder muss ich die Verschiebung Rückgängig machen um am 1.1.2012 ALG1 zu erhalten und in die GKV zurück zu kommen.
mfg
Volker Bornhake
14.12.2011 | 14:19

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

die Frage der Versicherungsfreiheit bestimmt sich nach § 6 Absatz 3a SGB V:

Hiernach sind sie ab einem Alter von 55 Jahren versicherungsbefreit und müssten in der PKV bleiben, wenn Sie

nicht in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Pflichtmitgliedschaft in der GKV versichert waren,

mindestens zweieinhalb Jahre versicherungsfreies Mitglied waren oder

als Selbständiger keine Versicherungspflicht bestand.

Um nicht in die Altersgrenze hineinzufallen und womöglich von der Krankenkasse abgelehnt zu werden, ist es anzuraten, dass der Bezugszeitraum zum 01.01.2012 beginnt und Sie noch nicht 55 Jahre sind.

Ich würde dennoch bei der Krankenkasse noch einmal nachfragen, ob Sie eventuell dennoch aus Kulanz aufgenommen werden könnten, wenn Ihnen die AOK als gesetzliche Krankenkasse bereits bestätigt hat, dass Sie zum 07.02.2012 in die gesetzliche Krankenkasse aufgenommen würden.

Es kann natürlich sein, dass bei dieser Aussage
Ihr Alter unberücksichtigt geblieben ist. Aus diesem Grund sollte dort noch einmal telefonisch nachgehakt werden, um nicht unnötige Schritte einzuleiten.


Nachfrage vom Fragesteller 14.12.2011 | 14:53

Hallo und Danke für Ihre Antwort,

kann ich denn beim Arbeitsamt meine Disposition (Verzögerungszeit um einen Monat) so einfach rückgängig machen? Dann wäre ich Berechtigt ab der 2. Woche ALG1 zu empfangen.
mit freundlichem Gruss
Volker Bornhake

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.12.2011 | 15:50

Sehr geehrter Fragesteller,

grundsätzlich können Anträge wieder zurückgenommen werden bzw. geändert werden, sachliche Gründe wie bei Ihnen dafür sprechen.

Sie sollten sich auf jeden Fall mit dem Sachbearbeiter in Verbindung setzen, zuvor jedoch bei der Krankenkasse nachfragen.

Bei weiteren Nachfragen schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage zulässt, ich Ihnen aber auch weiterhin zur Verfügung stehen möchte.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 14.12.2011 | 14:57


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