Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
474.424
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

§295 & 296 Verstoß gegen Obliegenheiten eines mittellosen Schuldners


| 18.12.2012 10:19 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von



Generell enthält §296 InsO den Hinweis: " …und dadurch die Befriedigung der Insolvenzgläubiger beeinträchtigt"

Wie ist es im Falle, wenn der Schuldner kein verwertbares Vermögen und auch bei angemessener Erwerbstätigkeit kein pfändbares Einkommen erzielen kann?
Insbesondere ein Verstoß gegen die Pflichten in §295 (1) 1 InsO und §295 (1) 3 InsO führen in diesem Fall ja grundsätzlich nicht zu einer monetär messbaren Beeinträchtigung.

Da ein mittelloser Schuldner mit den o.g. Obliegenheitsverstößen damit nie die Gläubiger beeinträchtigen kann, wäre dieser im Falle von den o.g. Obliegenheitsverstößen besser gestellt, als ein Schuldner, der Zahlungen leisten kann.

Gleichzeitig sagt der Beschluss des Bundesgerichtshofs IX ZB 116/08 aus: "Die Versagung der Restschuldbefreiung nach §296 ABs. 2 Satz 3 InsO setzt keine Schlechterstellung der Insolvenzgläubiger voraus".

Wie entscheiden die Gerichte üblicherweise,wenn Gläubiger bei mittellosen Schuldnern aufgrund von Verstößen gegen in §295 (1) 1 InsO und §295 (1) 3 InsO einen Antrag auf Restschuldbefreiung stellen?
Eingrenzung vom Fragesteller
19.12.2012 | 18:14
25.12.2012 | 00:08

Antwort

von


5 Bewertungen
Wolframstr. 36
70191 Stuttgart
Tel: 0711 2859769
Web: www.radietze.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:



Für §§ 295, 296 Abs. 1 InsO kommt es darauf an, ob die Befriedigung der Insolvenzgläubier durch das beanstandete Verhalten des Schuldners messbar beeinträchtigt wurde.

Vgl. Sie dazu z.B. AG Duisburg, Beschluss vom 13. Januar 2009 · Az. 62 IN 147/03

Erforderlich ist ein Antrag eines Gläubigers, der am Verfahren teilnimmt.

Anders ist es bei dem von Ihnen auch angesprochenen § 296 Abs. 2 Satz 3 InsO. Nach dieser Vorschrift kann die Restschuldbefreiung bei Vorliegen der dortigen Voraussetzungen (Nichterteilung der Auskunft oder der eidesstattlchen Versicherung über die Richtigkeit deerselben) von Amts wegen versagt werden, d.h. ein Gläubigerantrag und somit auch eine Gläubigerbeeinträchtigung ist nicht erforderlich.


In dem o.g. Fall hat das AG Duisburg eine Beeinträchtigung z.B. darin gesehen, dass der Schuldner seinen neuen Wohnsitz (Kananda), zu dem er wegen besserer Erwerbsmöglichkeiten gewechselt war, dem Treuhänder nicht mitgeteilt hat.

In Ihrem Fall bleibt die Frage offen, warum denn der Schuldner trotz angemessener Erwerbstätigkeit angeblich kein pfändbares Einkommen erzielen kann. Das klingt etwas seltsam. Hat er etwa soviele Unterhaltsverpflichtungen? Oder was sind die Gründe?

Das können Sie mir ja gfs. über die Nachfragefunktion mitteilen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Johannes Dietze, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Johannes Dietze

Nachfrage vom Fragesteller 27.12.2012 | 14:24

Die Schuldnerin ist ungelernt und hat Migrationshintergrund. Sie hat vier Kinder, laut Aktenlage ist sie gegenüber 3 Kindern (Jg. 1992, 2001 und 2004) unterhaltspflichtig. Letztes mir bekanntes Gehalt 850€, laut Aktenlage bezieht sie seit 12/2011 Arbeitslosengeld. (Auskunft der A-Agentur 2012: 250€, eine Auskunft durch die Schuldnerin erfolgte 2012 nicht mehr).
Selbst bei Unterhaltspflicht gegenüber 2 Kindern ergäbe sich erst ein pfändbarer Betrag ab 1640€. Auch dieses Einkommen halte ich für unrealistisch.
Daraus folgt aus meiner Sicht, dass die Schuldnerin bei Obliegenheitsverstößen (jedenfalls §295 (1) 1 & 3 InsO) die Befriedigung der Gläubiger gar nicht beeinträchtigen kann, da sie unter keinen Umständen eine Befriedung leisten können wird.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.12.2012 | 21:27

Dass die Erzielung eines pfändbaren Einkommens von vornherein unrealistisch sein soll nur weil die Schuldnerin zwei Kinder hat und ungelernt ist, erschliesst sich mir nicht. Das dürfte dem Insolvenzgericht ähnlich ergehen. Schon gar nicht die pauschale Behauptung, "unter keinen Umständen" könne sie eine Befriedigung leisten. Man kann - jedenfalls grundsätzlich - durchaus auch als ungelernte Kraft gut verdienen, dafür gibt es genügend Beispiele. Oder: Warum sollte sie nicht z.B. einen anständigen Beruf erlernen und dann entsprechendes Einkommen erzielen?

Etwas anderes snd die z.T. noch minderjährigen Kinder. Dafür gibt es eine interessante BGH-Entscheidung, die ich nachsehend widergebe:

_________________________________________________

BUNDESGERICHTSHOF
BESCHLUSS
IX ZB 139/07
vom
3. Dezember 2009
in dem Restschuldbefreiungsverfahren
InsO § 295 Abs. 1 Nr. 1
Ob und in welchem Umfang ein Schuldner neben einer von ihm übernommenen Kin-derbetreuung erwerbstätig sein muss, ist an Hand der zu § 1570 BGB entwickelten Maßstäbe zu bestimmen.
BGH, Beschluss vom 3. Dezember 2009 - IX ZB 139/07 - LG Wuppertal
AG Wuppertal
- 2 -
Der IX. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat durch den Vorsitzenden Richter Dr. Ganter, den Richter Vill, die Richterin Lohmann und die Richter Dr. Fischer und Dr. Pape
am 3. Dezember 2009
beschlossen:
Auf die Rechtsbeschwerde der weiteren Beteiligten zu 1 wird der Beschluss der 6. Zivilkammer des Landgerichts Wuppertal vom 27. Juni 2007 aufgehoben.
Die Sache wird zur erneuten Entscheidung, auch über die Kosten des Rechtsbeschwerdeverfahrens, an das Beschwerdegericht zu-rückverwiesen.
Der Gegenstandswert des Rechtsbeschwerdeverfahrens wird auf 5.000 € festgesetzt.
Gründe:
I.
Mit Beschluss vom 8. Dezember 2004 wurde dem Schuldner unter der Voraussetzung, dass er während der Laufzeit der Abtretungserklärung (Wohl-verhaltensperiode) die Obliegenheiten gemäß § 295 InsO erfüllt, die Rest-
- 3 -
schuldbefreiung angekündigt. Mit Beschluss vom 24. Februar 2005 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Schuldners aufgehoben.
Unter dem 4. Oktober 2006 beantragte die weitere Beteiligte zu 1 (fortan: weitere Beteiligte) als Insolvenzgläubigerin, dem Schuldner die Restschuldbe-freiung gemäß § 296 InsO zu versagen. Zur Begründung nahm sie auf den Be-richt der Treuhänderin Bezug, wonach der Schuldner seinen Obliegenheiten nach § 295 Abs. 1 Nr. 3 InsO nicht nachgekommen sei. Mit Schriftsatz vom 8. Februar 2007 ergänzte die weitere Beteiligte ihren Versagungsantrag und wies darauf hin, der Schuldner habe gegenüber der Treuhänderin keinerlei Nachweise erbracht, dass er eine angemessene Erwerbstätigkeit ausübe oder sich hierum bemüht habe.
2
Das Insolvenzgericht hat den Versagungsantrag wegen mangelnder Glaubhaftmachung als unzulässig angesehen und den Antrag mit Beschluss vom 3. April 2007 zurückgewiesen. Die dagegen eingelegte sofortige Be-schwerde hat das Landgericht durch Beschluss vom 27. Juni 2007 zurückge-wiesen. Hiergegen wendet sich die weitere Beteiligte mit ihrer Rechtsbeschwer-de, mit der sie weiterhin eine Obliegenheitsverletzung nach § 295 Abs. 1 Nr. 1 InsO geltend macht.
3
II.
Die Rechtsbeschwerde ist nach § 296 Abs. 3 Satz 1, §§ 7, 6 InsO, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 ZPO statthaft und auch im Übrigen zulässig. In der Sache führt das Rechtsmittel zur Aufhebung des angefochtenen Beschlusses und zur Zurückverweisung des Verfahrens an das Beschwerdegericht.
4
- 4 -
1. Das Beschwerdegericht hat ausgeführt, eine Obliegenheitsverletzung nach § 295 Abs. 1 Nr. 1 InsO habe die Gläubigerin nicht glaubhaft gemacht. Sie habe sich nur darauf bezogen, dass der Insolvenzakte keine Hinweise auf Be-werbungsschreiben oder ähnlichen Bemühungen des Schuldners entnommen werden könnten. Hieraus könne nicht die überwiegende Wahrscheinlichkeit ab-geleitet werden, dass sich der Schuldner tatsächlich nicht um Arbeit bemüht habe. Im Übrigen habe nunmehr der Schuldner plausibel angegeben, er habe wegen der Betreuung seines am 8. Juli 1997 geborenen Sohnes keine Arbeit aufnehmen können. Die Gläubigerin müsse hinnehmen, dass der Schuldner die Betreuung des Kindes im Verhältnis zu seiner in Arbeit stehenden Lebensge-fährtin übernommen habe und deshalb kein Vermögen erwerben könne.
5
2. Diese Ausführungen halten einer rechtlichen Überprüfung nicht stand.
6
a) Die Obliegenheitsverletzung - nicht das Verschulden (vgl. BGH, Beschl. v. 24. September 2009 - IX ZB 288/08, Rn. 6) - muss zwar grundsätz-lich von dem Antragsteller glaubhaft gemacht werden (HK-InsO/Landfermann, 5. Aufl. § 296 Rn. 8). Dies ist aber dann anders, wenn die Tatsachen, die bei objektiver Betrachtung einen Versagungsgrund ergeben können, unstreitig sind (BGH, Beschl. v. 8. Januar 2009 - IX ZB 73/08, WM 2009, 515 Rn. 6 und IX ZB 80/08, ZInsO 2009, 298 Rn. 4). So war es hier. Denn der Schuldner hat geltend gemacht, er habe wegen der Betreuung seines Kindes keine Arbeit aufnehmen können. Unter diesen Umständen musste die weitere Beteiligte nicht glaubhaft machen, dass der Schuldner sich um Arbeit nicht bemüht hat. Es kann vielmehr nur noch darum gehen, ob dieser sich um Arbeit hätte bemühen müssen.
7
- 5 -
b) Die vom Schuldner geltend gemachte Betreuung seines Sohnes ver-mag auf der Grundlage der bislang getroffenen Feststellungen des Landge-richts eine Zurückweisung des von der weiteren Beteiligten gestellten Versa-gungsantrags nicht zu rechtfertigen.
8
aa) Die Erwerbsobliegenheit des Schuldners entfällt, wenn ihm die Auf-nahme einer beruflichen Tätigkeit aufgrund der Umstände des Einzelfalls nicht zugemutet werden kann (FK-InsO/Ahrens, 5. Aufl. § 295 Rn. 30 f; HK-InsO/ Landfermann, aaO § 295 Rn. 5; MünchKomm-InsO/Ehricke, 2. Aufl. § 295 Rn. 45, HmbKomm-InsO/Streck, 3. Aufl., § 295 Rn. 9). Dies kann auch im Hin-blick auf die Betreuung minderjähriger Kinder in Betracht kommen (Uhlenbruck/ Vallender, InsO 12. Aufl. § 295 Rn. 27; HmbKomm-InsO/Streck, aaO). Die Be-gründung des Regierungsentwurfs zu § 295 (§ 244 RegE) InsO nennt als Bei-spiel ausdrücklich die Betreuung von Kleinkindern durch die Mutter (BT-Drucks. 12/2443 S. 192). Hieran anknüpfend wird daher im Schrifttum zu Recht die An-sicht vertreten, dass die Frage, ob und in welchem Umfang ein Schuldner ne-ben einer von ihm übernommenen Kinderbetreuung erwerbstätig sein muss, in erster Linie nach den spezielleren familienrechtlichen Verpflichtungen zu bestimmen ist. Als Grundlage der Beurteilung sind die zu § 1570 BGB entwi-ckelten familienrechtlichen Maßstäbe heranzuziehen (FK-InsO/Ahrens, aaO § 295 Rn. 35; Graf-Schlicker/Kexel, InsO § 295 Rn. 8; MünchKomm-InsO/Ehricke, aaO § 295 Rn. 46; G. Pape in Mohrbutter/Ringstmeier, Handbuch der Insolvenzverwaltung § 17 Rn. 134). Nach der für den hier in Rede stehen-den Zeitraum maßgeblichen Rechtsprechung besteht bei der Betreuung eines Kindes bis zum achten Lebensjahr grundsätzlich keine Erwerbsobliegenheit (vgl. BGH, Urt. v. 9. Juli 1992 - XII ZR 57/91, NJW 1992, 3164, 3165 f; v. 30. November 1994 - XII ZR 226/93, NJW 1995, 1148, 1149). Im Einzelfall kann dies nach den konkreten Umständen auch für die Betreuung eines Kindes bis
9
- 6 -
zum elften Lebensjahr zutreffen (vgl. BGH, Urt. v. 21. Dezember 1988 - IVb ZR 18/88, NJW 1989, 1083, 1084). Bei einem Kind, das zwischen acht und elf Jah-ren alt ist, kommt es bei der Frage, ob der Schuldner zumindest eine Teilzeit-Erwerbstätigkeit ausüben muss, wiederum auf die Umstände des Einzelfalls an (vgl. BGH, Urt. v. 16. April 1997 - XII ZR 293/95, FamRZ 1997, 873, 874 ff).
bb) Das Landgericht wird daher zu prüfen haben, ob dem Schuldner auf-grund der Umstände des Einzelfalles zumutbar war, neben der Betreuung des Kindes auch eine Erwerbstätigkeit, aufzunehmen. Ferner ist zu prüfen, worauf die Rechtsbeschwerdebegründung zutreffend verweist, ob der Schuldner nach der von ihm geltend gemachten Arbeitslosigkeit der Mutter des Kindes über-haupt noch Aufgaben der Kinderbetreuung übernehmen musste. Sollte aus ei-ner zumutbaren Tätigkeit kein pfändbares Einkommen erzielbar gewesen sein, fehlt es allerdings an der für § 295 Abs. 1 InsO maßgeblichen konkreten Beein-trächtigung der Gläubiger (FK-InsO/Ahrens, aaO § 295 Rn. 35). Nach § 296 Abs. 1 Satz 1 Halbs. 1 InsO rechtfertigt ein Verstoß gegen eine der in § 295 InsO aufgeführten Obliegenheiten die Versagung der Restschuldbefreiung nur, wenn dadurch die Befriedigung der Insolvenzgläubiger beeinträchtigt wird. De-ren Schlechterstellung muss konkret messbar sein; eine bloße Gefährdung der Befriedigungsaussichten der Insolvenzgläubiger reicht nicht aus (vgl. BGH, Beschl. v. 5. April 2006 - IX ZB 50/05, NZI 2006, 413; v. 8. Februar 2007 - IX ZB 88/06, WM 2007, 661, 662 Rn. 5).
10
- 7 -
III.
Die Beschwerdeentscheidung ist somit aufzuheben. Die Sache ist an das Landgericht zurückzuverweisen (§ 577 Abs. 4 Satz 1 ZPO).
11
Ganter Vill Lohmann
Fischer Pape
Vorinstanzen:
AG Wuppertal, Entscheidung vom 03.04.2007 - 145

_________________________________________________

Das heisst: die Schuldnerin muss zumindest darlegen, dass sie aufgrund der Kinderbetreuung keine Erwerbsobliegenheit trifft. Das wird zusehends schweiriger, nach der unterhaltsrechtsreform 2008 gehört z.B. dazu auch, dass sie darlegt, dass keine anderen Betreuungsmöglichkeiten für die Kinder zur Verfügung stehen.

Zusammenfassend: Wenn man einfach nur nichts tun und nicht zuindest darlegt, dass man sich um Arbeit bemüht hat oder warum man das nicht kann (Kinderbetreuung, s.o.) dürfte das eine Obliegenheitsverletzung darstellen. Auch der messbare wirtschaftliche Schaden wird nciht so einfach vom Tisch zu wischen sein nur weil sie früher mal recht gering verdient hat. Das kann sich rasch ändern. Also ich würde hier dazu raten, schnellstens entweder die ERwerbsbemühungen wieder aufzunehmen oder alternativ darlegen, aus welchen Gründen das nicht geht - s.o.-

Ergänzung vom Anwalt 19.12.2012 | 18:14

Erst jetzt lese ich Ihre Ergänzung. Ja, klar, wie von mir soeben geschrieben, ist bei Verstössen gegen Mitteilungspflichtgen, z.B. Wohnsitzwechsel, ein Gläubigerantrag und damit auch eine Gläubigerbeeinträchtigung nicht Tatbestandsvoraussetzung, einschlägig ist insoweit § 296 Abs. 2 InsO. Lesen Sie den ganzen Paragraphen einmal in Ruhe durch, dann werden Sie das auch feststellen. § 296 Abs. 2 Satz 3 regelt den Sonderfall des Verstosses gegen Auskunftspflichten.

Die Verletzung der von Ihnen angeprochenen Erwerbsobliegenheit ist hingegen in §§ 295 I Nr.1, 296 I InsO geregelt.

Das sind zwei Paar Stiefel.
Bewertung des Fragestellers 04.01.2013 | 13:51


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Rechtsanwalt Johannes Dietze hat mir sehr geholfen, die Beantwortung meiner Frage erfolgte sehr ausführlich und gründlich.
Exzellenter Service!"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Johannes Dietze »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 04.01.2013
5/5.0

Rechtsanwalt Johannes Dietze hat mir sehr geholfen, die Beantwortung meiner Frage erfolgte sehr ausführlich und gründlich.
Exzellenter Service!


ANTWORT VON

5 Bewertungen

Wolframstr. 36
70191 Stuttgart
Tel: 0711 2859769
Web: www.radietze.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Insolvenzrecht, Miet und Pachtrecht, Handelsvertreterrecht, Arbeitsrecht, Zivilrecht