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1. Hausverwalter-Vertrag - rechtmässiges Zustandekommen?


| 11.08.2007 11:32 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Lt. Teilungserklärung ist vom Bauträger seine eigene Hausverwaltung als erste Hausverwaltung vom 01.01.-31.12.2007 bestellt.

Aufgrund welcher gültigen Rechtsgrundlage hat der Bauträger dann den Vertrag mit einer anderen Hausverwaltung (die i. ü. auch etwas teurer ist; 15,50 € statt 15 € aus der Teilungserklärung) geschlossen?

Liegt hier ein Formfehler vor, weil der Vertrag zu einem Zeitpunkt geschlossen wurde (am 18.08.2006 für die Dauer 01.10.2006 - 31.12.2007), als lt. Teilungserklärung noch niemand hätte Hausverwaltung sein sollen, ggfs. auch aufgrund des höheren Betrages?

Ist der Verwalter-Vertrag somit nichtig/anfechtbar o. ä.?

Inwiefern sind alle Rechtsgeschäfte, die die Hausverwaltung im Namen der Eigentümergemeinschaft geschlossen hat, betroffen und ggfs. nichtig - insbesondere die (fehlerhafte) Abnahme des Gemeinschaftseigentums?
11.08.2007 | 11:54

Antwort

von


172 Bewertungen
Sehr geehrter Fragesteller,

ohne genaue Überprüfung aller schriftlichen Unterlagen ist eine Auskunft kaum möglich.

Vermutlich hat der Bauträger zu einem Zeitpunkt, zu dem er noch die Mehrheit aller Eigentumsanteile besaß(z.B. weil noch nicht alle Einheiten verkauft waren), durch Mehrheitsentscheidung einen anderen Verwalter eingesetzt. Dies müßte im Rahmen eines Eigentümerbeschlusses ergangen sein.
Sie können sich von der Hausverwaltung den Beschluss zeigen lassen. Sofern dieser seinerzeit nicht innerhalb eines Monats angefochten wurde, ist er gültig.

Sofern der bisherige Hausverwalter noch bis 2007 für 15 Euro tätig sein muss, dann könnte dies einen Schadensersatzanspruch begründen, wenn nun ohne Grund eine höhere Vergütung vereinbart wurde. Allein aufgrund der Preiserhöhung wird der Vertrag jedoch nicht anfechtbar sein.

Im Außenverhältnis dürften die von der Hausverwaltung abgeschlossenen Verträge jedoch gültig sein, da sie (vermutlich) aufgrund wirksamer Bestellung der neuen Hausverwaltung ergangen sind.

Sie können versuchen, die entsprechenden Informationen von der Hausverwaltung zu erlangen, insbesondere die Eigentümerbeschlüsse und den neuen Verwaltervertrag.
Gegebenenfalls sollten Sie einen Anwalt vor Ort mit der detaillierten Prüfung der Unterlagen beauftragen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen im Rahmen der Erstberatung eine erste Orientierung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de



Rechtsanwältin Karin Plewe
Fachanwältin für Familienrecht

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Konstanz

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Arbeitsrecht, Erbrecht, Zivilrecht, Vertragsrecht, Fachanwalt Familienrecht