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--.-´ ALG2,Darlehensvertag Immobilie vermietet,Sicherungsübereignung,Niessbrauch,


19.12.2014 14:42 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



--.-´ Sehr geehrte Damen und Herren, für eine von mir (oder einem zu gründenden Verein oder Stiftung o.ä) zu erwerbendende Immobilie haben ich ein Darlehensgeber gefunden, der die Zahlung des Kaufs und der Sanierung bereit ist zu übernehmen , gegen eine Sicherungsübereignung (OHNE GRUNDBUCHEINTRAG) , und ein Niessbrauchsrecht für Ihn und seine Familie (lebt im Ausland und kommt gelegentlich nach Deutschland).
Er ist auch bereit auf Zahlung von Tilgung und Zinsen solange zu verzichten bis das,
dann zu vermietende Objekt Gewinn abwirft und darüberhinaus bereit, das Darlehen für maximal zulässige Zeit zu geben und auf Zwangvollstreckung und andere Massnahmen zu verzichten.
Dafür brauche ich einen Dalehensvertrag (einen Entwurf könnte ich beisteuern), der rechtssicher ist und besonders meinem zu stellenden ALG2 Antrag nicht im Wege steht,
da die Immobilie z.B aufgrund von Niessbrauch (ODER ANDEREM?)nicht verwertbar ist.
Hört sich vielleicht abenteuerlich an, ist aber wahr, es handelt sich um einen sehr wohlhabenden Orientalen , der mich und meine Familie "adoptiert" hat.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung,
mfG
Sehr geehrte Ratsuchende,



es wird ganz wesentlich sein, wer Eigentümer der Immobilie werden soll.

Ist es ein Verein oder eine Stiftung, wird Ihr persönlicher ALG II Antrag und Bezug keine Rolle spielen. Denn dann ist je ja nicht Ihr Eigentum.

Sind Sie es aber als natürliche Person allein, wird kein Vertrag in dieser Welt rechtssicher dafür sorgen können, dass dann Ihr Vermögen bei der Antragsbearbeitung unberücksichtigt bleibt.

Das gilt umso mehr, als die Rechte Dritte nicht im Grundbuch eingetragen werden.

Denn das Grundstück kann dann übertragen und verwertet werden, ohne dass das Nießbrauchrecht odre ein sonstiges Recht gesichert wäre.

Auch sind dann spätere Mieteinkünfte zu berücksichtigen.

Aber schicken Sie mir einmal den von Ihnen angekündigten Entwurf. Ich werde dann dazu ergänzend weiter Stellung nehmen.


Aber weiter ist zu beachten:

Nach Ihrer Schilderung wurden Sie "adoptiert".

Handelt es sich tatächlich um eine Adoption in Rechtssinne, wären Sie auch als adoptiertes Kind unterhaltsberechtigt, so dass dann dieser Anspruch einer staatlichen Hilfe vorgeht.

Ist es "nur" eine rechtsfreie, moralische Unterstützung, wäre das natürlich dann nicht der Fall.

Insoweit sollten Sie klarstellen, was genau gemeint ist.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

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