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§ 48a BAT


| 06.11.2004 21:01 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Als ärztlicher Mitarbeiter in einem Universitätsklinikum bin ich befristet bis Ende des Jahres beschäftigt. In diesem Jahr habe ich von Januar bis März in der Notaufnahme im Schichtdienst, anschließend von April bis September ebenfalls im Schichtdienst auf der Intensivstation gearbeitet.
Nach §48a Abs. 3 BAT stehen mir nun bei insgesamt über 350 geleisteten Nachtarbeitsstunden (die so auch in den Abrechnungen dokumentiert sind und für die entsprechende Zuschläge bezahlt wurden)drei Tage Zusatzurlaub zu.
In Absatz 9 steht aber, dass "der Anspruch auf Zusatzurlaub mit Beginn des auf die Arbeitsleistung folgenden Urlaubsjahres entsteht".
Heisst das in der Konsequenz, dass aufgrund meines automatischen Ausscheidens Ende des Jahres in Folge des befristeten Arbeitsvertrages dieser Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage "unter den Tisch" fällt oder kann ich diesen bereits in diesem Jahr geltend machen bzw. mir monitär vergüten lassen?
Welche rechtliche Handhabe habe ich gegenüber meinem Arbeitgeber?
Guten Morgen,

der Zusatzurlaub entsteht erst mit dem Beginn des auf die Arbeitsleistung folgenden Kalenderjahres. Dies bedeutet, da Ihr Dienstverhältnis ja zum Ende des Jahres endet, daß eine Urlaubsnahme in natura nicht mehr möglich -Sie sind dann dort nicht mehr beschäftigt.

Der nicht mehr zu nehmende Urlaub wird deshalb als Urlaubsabgeltung ausgezahlt. Finanziell bedeutet dies, daß Sie bei Ausscheiden drei zusätzliche Arbeitstage vergütet erhalten.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,
Michael Weiß
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax. 04941 60 53 48
e-mail info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 07.11.2004 | 11:30

Sehr geehrter Herr Weiß,
vielen Dank für die prompte Beantwortung meines Anfrage. Wie Sie ausführen, wird "der nicht mehr zu nehmende Urlaub deshalb als Urlaubsabgeltung ausgezahlt. Finanziell bedeutet dies, daß Sie bei Ausscheiden drei zusätzliche Arbeitstage vergütet erhalten."
Können Sie mir bitte ein rechtskräftiges Urteil bzw. einen Paragraphen / Gesetzestext nennen, auf den ich mich berufen kann, sofern sich unsere Krankenhausverwaltung stur und auf den Standpunkt stellen sollte, dass der Zusatzurlaub doch einfach verfalle.
Vielen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.11.2004 | 18:33

Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Ein konkretes Urteil hinsichtlich der Urlaubsabgeltung kann ich Ihnen nicht nennen, es handelt sich um die langjährige Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichtes.

Die gesetzliche Grundlage finden Sie in § 7 Abs. 4 des Bundesurlaubsgesetzes. Dieser lautet:

"Kann der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden, so ist er abzugelten."

Mit freundlichen Grüßen,
Michael Weiß

Bewertung des Fragestellers |


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